Was ist dran an…?

E-Roller – der elektrische Scooter

Vorbei die Zeit, als man dem Kind mit einem Tretroller auch Freude an der Bewegung schenken konnte. Die Zukunft gehört wohl dem E-Roller – da wird es mehr um Spaß an der Geschwindigkeit gehen


Sssssssst!

Leise, sehr leise (aber umso flotter) rollt die nächste Generation an Sportgeräten heran: Auf der diesjährigen Spielwarenmesse in Nürnberg wurde so ziemlich alles, was man früher mit dem Fuß betrieben hat, auch mit Elektromotor angeboten. Besonders beim E-Roller sind sich Experten einig: Mit diesen elektrischen Scootern sausen die Kids demnächst im Mofa-Tempo herum. Helmtragen empfohlen!

Voll elektrisch

Es ging damit los, dass überall Batterien hineinkamen. Spielzeug musste piepsen und blinken, sogar Schuhe wurden mit LEDs ausgestattet. Und wo schon Elektro drin ist, ist der -motor nicht fern. Zuerst passten sie nur in E-Bikes, jetzt werden Akkus und Motoren immer kleiner und besser: Ein guter E-Roller kommt mit einer Akkuladung fünf bis zehn Kilometer weit.

Saubere Story

Es geht um nichts Geringeres als die Rettung der Welt: Wenn wir unseren Mobilitätsdrang beibehalten wollen, müssen wir uns elektrisch fortbewegen, fordern Politik und Wirtschaft einträchtig. Und so kann man unter dem Stichwort „E-Mobility“ auch elektrifizierten Sportgeräten einen grünen Anstrich geben, die gestern noch mit dem Fuß betrieben wurden.

Kraftfahrzeug

Eine kleine Hürde gibt es noch, bevor E-Roller unsere Straßen erobern: Sie sind dort gar nicht zugelassen. Alles, was es per Motor auf mehr als 6 km/h bringt, ist per Gesetz ein Kraftfahrzeug – für die schnelleren Modelle bräuchte man zum Helm sogar einen Mofaführerschein. Der E-Roller „Razor Power Core E90“ oben im Bild macht 16 km/h, hat einen Bleiakku und einen Radnabenmotor. Er ist für Kinder ab acht Jahren ausgelegt und kostet kostet knapp 200 Euro. Viel Geld, wenn man damit eigentlich nur auf der Terrasse fahren darf. Aber angeblich planen die Behörden ja neue Regeln – Stichwort: „E-Mobility“ (siehe „Saubere Story“).

Alles rollt

Auch wenn sie bislang nur auf Privatgrund fahren dürfen, sind Roller erst der Anfang der Elektromotorwelle. Der nächste Schrei sind „Hoverboards“ im Skateboardformat mit Rollen an den Seiten. In den USA haben die Geräte für viel Aufsehen gesorgt – weil ihre Akkus manchmal  unversehens in Flammen aufgingen. Ihren Coolness-Faktor hat das eher gesteigert.



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