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	Kommentare zu: Jung, ratlos, ohne Plan	</title>
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	<description>So leben und so lernen wir</description>
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		<title>
		Von: Jungenmama		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-186</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jungenmama]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 13:42:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-185&quot;&gt;Brigitte Späth&lt;/a&gt;.

Ein wunderbares Video zu genau diesem Thema: https://www.youtube.com/watch?v=A_Y5DjSZUDE]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-185">Brigitte Späth</a>.</p>
<p>Ein wunderbares Video zu genau diesem Thema: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=A_Y5DjSZUDE" rel="nofollow ugc">https://www.youtube.com/watch?v=A_Y5DjSZUDE</a></p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Brigitte Späth		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-185</link>

		<dc:creator><![CDATA[Brigitte Späth]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 14:52:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielem des bisher Gesagten  schließe ich mich gerne an.
Ich möchte noch ein paar Eindrücke aus meiner Beratungspraxis als Studien- und Laufbahnberaterin hinzufügen, die mich doch sehr betroffen machen:
Sehr viele Abiturienten haben Angst vor der Zukunft, Angst, nicht &quot;das Richtige&quot; zu wählen, zu alt zu sein, arbeitslos zu werden und vieles mehr.
Zugegeben: Früher war die Zukunft anders ;-)
Aber wir helfen den jungen Menschen nicht, wenn wir sie mit unseren Erfahrungen füttern. Sie werden nämlich vor ganz andere Aufgaben gestellt und diese werden sie auf ihre Weise meistern müssen.
Natürlich brauchen sie dafür gute Voraussetzungen und dazu gehört auf jeden Fall auch die Zuversicht in die eigenen Stärken und Fähigkeiten und den Wunsch, etwas selbst ausprobieren zu wollen. Dieser Grundstein sollte gelegt sein.
Das hat nichts damit zu tun, ob sie nun unter 14.00 oder 8.000 oder vielleicht nur unter ein tausend Studiengängen wählen müssen.
Um sich in unbekannten Gegenden orientieren zu können, braucht man eine Richtschnur oder einen Kompass, und diese Richtschnur muss erst einmal herausgearbeitet werden bzw. wenn man diese Arbeit scheut, kann man auch ein Navi benutzen.
Wie Sie und ich schon öfter festgestellt haben, führt uns das Navi nicht immer auf dem direkten Weg ans Ziel. In manchen Navi-System kann man angeben, ob man nur Autobahnen nutzen oder über Landstraßen fahren  und an bestimmten  Städtchen vorbeikommen will. Dafür  muss ich dann mehr oder weniger  Zeit einplanen.
Neugierde und Lust auf Neues hilft sowohl bei der Reise in andere Länder als auch bei der Reise durch ein selbstbestimmtes Leben. Angst ist bestimmt kein guter Reiseplaner.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielem des bisher Gesagten  schließe ich mich gerne an.<br />
Ich möchte noch ein paar Eindrücke aus meiner Beratungspraxis als Studien- und Laufbahnberaterin hinzufügen, die mich doch sehr betroffen machen:<br />
Sehr viele Abiturienten haben Angst vor der Zukunft, Angst, nicht &#8222;das Richtige&#8220; zu wählen, zu alt zu sein, arbeitslos zu werden und vieles mehr.<br />
Zugegeben: Früher war die Zukunft anders 😉<br />
Aber wir helfen den jungen Menschen nicht, wenn wir sie mit unseren Erfahrungen füttern. Sie werden nämlich vor ganz andere Aufgaben gestellt und diese werden sie auf ihre Weise meistern müssen.<br />
Natürlich brauchen sie dafür gute Voraussetzungen und dazu gehört auf jeden Fall auch die Zuversicht in die eigenen Stärken und Fähigkeiten und den Wunsch, etwas selbst ausprobieren zu wollen. Dieser Grundstein sollte gelegt sein.<br />
Das hat nichts damit zu tun, ob sie nun unter 14.00 oder 8.000 oder vielleicht nur unter ein tausend Studiengängen wählen müssen.<br />
Um sich in unbekannten Gegenden orientieren zu können, braucht man eine Richtschnur oder einen Kompass, und diese Richtschnur muss erst einmal herausgearbeitet werden bzw. wenn man diese Arbeit scheut, kann man auch ein Navi benutzen.<br />
Wie Sie und ich schon öfter festgestellt haben, führt uns das Navi nicht immer auf dem direkten Weg ans Ziel. In manchen Navi-System kann man angeben, ob man nur Autobahnen nutzen oder über Landstraßen fahren  und an bestimmten  Städtchen vorbeikommen will. Dafür  muss ich dann mehr oder weniger  Zeit einplanen.<br />
Neugierde und Lust auf Neues hilft sowohl bei der Reise in andere Länder als auch bei der Reise durch ein selbstbestimmtes Leben. Angst ist bestimmt kein guter Reiseplaner.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: szivas		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-184</link>

		<dc:creator><![CDATA[szivas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 06:46:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-182&quot;&gt;Jungenmama&lt;/a&gt;.

&quot;es bleibt keinerlei Freiraum für eigene Ideen und Ziele&quot;
genau da liegt der Hund begraben, und hat auch einen Namen: Ganztagsschule.
In meinen Augen ein katastrophaler Fehlkonzept: wer hat noch Lust, Zeit und Energie abends nach  17:00 eigene Ideen und Ziele zu verwirklichen, oder auch nur denen nachzudenken? Damit wäre doch der hart gesottester manager von uns hoffnungslos überfordert. Die Generation, die sich diese vorherrschende Normen ausgedacht hat, durfte spätestens um 14:00 und 6 Unterrichtsstunden nach Hause um seine eigene Ideen und Ziele zu verwirklichen.

Eine Abitur nach 12 Jahren, d.h. mit 18 bis 19 (nicht also mit 17) ist trotzdem allemal machbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-182">Jungenmama</a>.</p>
<p>&#8222;es bleibt keinerlei Freiraum für eigene Ideen und Ziele&#8220;<br />
genau da liegt der Hund begraben, und hat auch einen Namen: Ganztagsschule.<br />
In meinen Augen ein katastrophaler Fehlkonzept: wer hat noch Lust, Zeit und Energie abends nach  17:00 eigene Ideen und Ziele zu verwirklichen, oder auch nur denen nachzudenken? Damit wäre doch der hart gesottester manager von uns hoffnungslos überfordert. Die Generation, die sich diese vorherrschende Normen ausgedacht hat, durfte spätestens um 14:00 und 6 Unterrichtsstunden nach Hause um seine eigene Ideen und Ziele zu verwirklichen.</p>
<p>Eine Abitur nach 12 Jahren, d.h. mit 18 bis 19 (nicht also mit 17) ist trotzdem allemal machbar.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Heidy Loeff-Brauweiler		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-183</link>

		<dc:creator><![CDATA[Heidy Loeff-Brauweiler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 12:26:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir leben in einer Turbogesellschaft. Die Jugend bewegt sich in einem Umfeld, das von Schnelllebigkeit geprägt ist. Klar, dass die Schulsysteme da mitziehen wollen. 

Die ältere Generation der „um die“ Achtzig-Jährigen musste auch „schneller groß“ werden. Ihre Entscheidungen wurden ganz anders geprägt: Von Druck und Notwendigkeit. Viele Menschen dieser Generation fingen bereits mit 15 die Arbeit an. Diese Menschen konnten nicht immer „frei“ entscheiden. Die Richtung wurde früh durch die äußeren Umstände vorgegeben. Das war sicher nicht immer einfach. Aber: die Determinanten gaben Orientierung. Diese Generation ist trotz- oder vielleicht sogar wegen- Entbehrungen und Durchhaltevermögen recht alt geworden. 

Gibt man einen Architekten alle Freiheiten, weil es keine Vorgaben seitens Nutzung oder Grundstück gibt, wird dieser Architekt kaum in der Lage sein etwas Sinnvolles zu planen. Erst durch Einschränkungen wird das kreative Potential der „Problemlösung“ aktiv: Und der Architekt ist stolz aus dem kleinen, verwinkelten Grundstück die optimale Baulösung entwickelt zu haben. 

So ähnlich ist das mit den Kindern heute auch: es gibt zu viel Auswahl, zu wenig Richtungsweisung. Alles „geht“. Auch zum Verhalten gibt es kaum Einschränkungen. Ziellosigkeit und häufig Realitätsfremdheit sind das Ergebnis. 
Die Chance zu reifen und eigene Ziele zu entwickeln sollten nicht durch das Schulsystem, sondern durch „reife“ Elternschaft erreicht werden. 
Den vorgeschlagenen „Walkaway“ halte ich -als Niederländerin, Coach und Mutter dreier gut geratenen Kinder- für einen ziemlichen Unsinn. Wenn Eltern frühzeitig zunehmend Verantwortung übergeben, Kindern auch ruhig etwas zutrauen, dann wachsen daraus gute Erwachsenen mit Selbst-und Fremdverantwortung. Lasst die Kinder zum Haushalt beitragen, Ausgaben ausarbeiten, Übernachtungen im Garten oder bei Freunden planen und ausführen. Kinder dürfen auch scheitern. Fallen, aufstehen und neu versuchen. Grenzen einschätzen und kennen lernen, gutes wertschätzen, Wertesysteme entwickeln umso den eigenen Weg zu planen und diesen zu gehen.

Das Ziel einer Erziehung wird heute häufig aus den Augen verloren: Kinder sollen an das Erwachsensein herangeführt werden, und als selbstständige Erwachsenen aus der Kindheit „entlassen“ werden. Stattdessen wird in Watte gelegt, betüttelt, vorgekocht, vorgekaut und Verantwortung wie Aufgaben abgenommen. Andererseits werden sie mit Gewaltfilmen, Video Spiele und Hausschlüssel alleine gelassen.

Im Übrigen gibt es nicht nur Entscheidungsschwierigkeiten nach der Schule: Es gibt ein neues Phänomen: Die Quarter life Crisis: Die Sinnkrise junger Erwachsenen. Denn der Unterschied im Leben heute zu dem der heute Achtzigjährigen: Die Jungen heute wissen, dass sie „alt werden“ und noch eine ganze Weile diese Schnelllebigkeit aushalten müssen, weiterarbeiten bis mindestens 70. Und überlegen das alles mit einer gewaltigen Auswahl an Möglichkeiten, und zudem haben sie den  Katzenjammer in den Ohren, den sie von ihren Eltern mitbekommen haben. Das stimmt junge Menschen nachdenklich. Und manchmal depressiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir leben in einer Turbogesellschaft. Die Jugend bewegt sich in einem Umfeld, das von Schnelllebigkeit geprägt ist. Klar, dass die Schulsysteme da mitziehen wollen. </p>
<p>Die ältere Generation der „um die“ Achtzig-Jährigen musste auch „schneller groß“ werden. Ihre Entscheidungen wurden ganz anders geprägt: Von Druck und Notwendigkeit. Viele Menschen dieser Generation fingen bereits mit 15 die Arbeit an. Diese Menschen konnten nicht immer „frei“ entscheiden. Die Richtung wurde früh durch die äußeren Umstände vorgegeben. Das war sicher nicht immer einfach. Aber: die Determinanten gaben Orientierung. Diese Generation ist trotz- oder vielleicht sogar wegen- Entbehrungen und Durchhaltevermögen recht alt geworden. </p>
<p>Gibt man einen Architekten alle Freiheiten, weil es keine Vorgaben seitens Nutzung oder Grundstück gibt, wird dieser Architekt kaum in der Lage sein etwas Sinnvolles zu planen. Erst durch Einschränkungen wird das kreative Potential der „Problemlösung“ aktiv: Und der Architekt ist stolz aus dem kleinen, verwinkelten Grundstück die optimale Baulösung entwickelt zu haben. </p>
<p>So ähnlich ist das mit den Kindern heute auch: es gibt zu viel Auswahl, zu wenig Richtungsweisung. Alles „geht“. Auch zum Verhalten gibt es kaum Einschränkungen. Ziellosigkeit und häufig Realitätsfremdheit sind das Ergebnis.<br />
Die Chance zu reifen und eigene Ziele zu entwickeln sollten nicht durch das Schulsystem, sondern durch „reife“ Elternschaft erreicht werden.<br />
Den vorgeschlagenen „Walkaway“ halte ich -als Niederländerin, Coach und Mutter dreier gut geratenen Kinder- für einen ziemlichen Unsinn. Wenn Eltern frühzeitig zunehmend Verantwortung übergeben, Kindern auch ruhig etwas zutrauen, dann wachsen daraus gute Erwachsenen mit Selbst-und Fremdverantwortung. Lasst die Kinder zum Haushalt beitragen, Ausgaben ausarbeiten, Übernachtungen im Garten oder bei Freunden planen und ausführen. Kinder dürfen auch scheitern. Fallen, aufstehen und neu versuchen. Grenzen einschätzen und kennen lernen, gutes wertschätzen, Wertesysteme entwickeln umso den eigenen Weg zu planen und diesen zu gehen.</p>
<p>Das Ziel einer Erziehung wird heute häufig aus den Augen verloren: Kinder sollen an das Erwachsensein herangeführt werden, und als selbstständige Erwachsenen aus der Kindheit „entlassen“ werden. Stattdessen wird in Watte gelegt, betüttelt, vorgekocht, vorgekaut und Verantwortung wie Aufgaben abgenommen. Andererseits werden sie mit Gewaltfilmen, Video Spiele und Hausschlüssel alleine gelassen.</p>
<p>Im Übrigen gibt es nicht nur Entscheidungsschwierigkeiten nach der Schule: Es gibt ein neues Phänomen: Die Quarter life Crisis: Die Sinnkrise junger Erwachsenen. Denn der Unterschied im Leben heute zu dem der heute Achtzigjährigen: Die Jungen heute wissen, dass sie „alt werden“ und noch eine ganze Weile diese Schnelllebigkeit aushalten müssen, weiterarbeiten bis mindestens 70. Und überlegen das alles mit einer gewaltigen Auswahl an Möglichkeiten, und zudem haben sie den  Katzenjammer in den Ohren, den sie von ihren Eltern mitbekommen haben. Das stimmt junge Menschen nachdenklich. Und manchmal depressiv.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jungenmama		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-182</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jungenmama]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 08:36:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-180&quot;&gt;Ralph-Peter Marr&lt;/a&gt;.

Genau dieses &quot;Lasst sie doch mal machen...&quot; gilt in den meisten Familien nur bis max. 3.Klasse. Ab der 4.Klasse wird in den Familien der Mittel- und Oberschicht der Ton rau und das Lernen zum Hauptthema... immerhin müssen die Kids ja aufs Gymnasium! 
Die Tage sind danach oft komplett durchstrukturiert und es bleibt keinerlei Freiraum für eigene Ideen und Ziele...
Dumm ist nur, dass die Strukturen nicht selbstentwickelt und gewünscht sind, sondern meist von Schule und Eltern bestimmt werden - kein Wunder, wenn die jungen Erwachsenen dann überfordert sind, wenn sie nach Ende der Schule selbst entscheiden müssen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-180">Ralph-Peter Marr</a>.</p>
<p>Genau dieses &#8222;Lasst sie doch mal machen&#8230;&#8220; gilt in den meisten Familien nur bis max. 3.Klasse. Ab der 4.Klasse wird in den Familien der Mittel- und Oberschicht der Ton rau und das Lernen zum Hauptthema&#8230; immerhin müssen die Kids ja aufs Gymnasium!<br />
Die Tage sind danach oft komplett durchstrukturiert und es bleibt keinerlei Freiraum für eigene Ideen und Ziele&#8230;<br />
Dumm ist nur, dass die Strukturen nicht selbstentwickelt und gewünscht sind, sondern meist von Schule und Eltern bestimmt werden &#8211; kein Wunder, wenn die jungen Erwachsenen dann überfordert sind, wenn sie nach Ende der Schule selbst entscheiden müssen!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jungenmama		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jungenmama]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 08:26:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-178&quot;&gt;Wolfgang Redam&lt;/a&gt;.

Ich denke auch, dass es die Gleichschaltung des Systems ist, die den Kindern abgewöhnt eigene Interessen zu entwickeln und eigene Ziele zu finden. Ab der Grundschule ist doch der Wettbewerb und die Leistung das einzig relevante (zumindest in vielen Schulen und Elternhäusern). 
Alle Kinder in der Regelschule müssen zur selben Zeit dasselbe Lernen, selbst wenn sie noch nicht reif dafür sind oder gerade kein Interesse daran haben. Sicherlich gibt es einige alternative Ansätze...

Wir haben privat und in der Schule strenge Regeln, dennoch kann unser Sohn an seiner Schule in einer jahrgangsgemischten Klasse und ohne Notenzwang die Themen vertiefen, welche ihn besonders interessieren. Er lernt damit von den Älteren wo die Reise hingeht - wofür er manche &quot;dummen&quot; Lernstoffe später noch braucht und kann Jüngeren sein Wissen vermitteln.
Er ist nicht dauergestresst durch Prüfungsängste und lernt noch immer aus Freude am Lernen.
ich hoffe das dies ihm auch später hilft eine Aufgabe zu finden sie ihn erfüllt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-178">Wolfgang Redam</a>.</p>
<p>Ich denke auch, dass es die Gleichschaltung des Systems ist, die den Kindern abgewöhnt eigene Interessen zu entwickeln und eigene Ziele zu finden. Ab der Grundschule ist doch der Wettbewerb und die Leistung das einzig relevante (zumindest in vielen Schulen und Elternhäusern).<br />
Alle Kinder in der Regelschule müssen zur selben Zeit dasselbe Lernen, selbst wenn sie noch nicht reif dafür sind oder gerade kein Interesse daran haben. Sicherlich gibt es einige alternative Ansätze&#8230;</p>
<p>Wir haben privat und in der Schule strenge Regeln, dennoch kann unser Sohn an seiner Schule in einer jahrgangsgemischten Klasse und ohne Notenzwang die Themen vertiefen, welche ihn besonders interessieren. Er lernt damit von den Älteren wo die Reise hingeht &#8211; wofür er manche &#8222;dummen&#8220; Lernstoffe später noch braucht und kann Jüngeren sein Wissen vermitteln.<br />
Er ist nicht dauergestresst durch Prüfungsängste und lernt noch immer aus Freude am Lernen.<br />
ich hoffe das dies ihm auch später hilft eine Aufgabe zu finden sie ihn erfüllt!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ralph-Peter Marr		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ralph-Peter Marr]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 07:56:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin-schule.de/?post_type=magazine&#038;p=37249#comment-180</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-177&quot;&gt;Jungenmama&lt;/a&gt;.

Ich bin in einem System groß geworden, wo erst nach der 8.Klasse zwei Vorbereitungsjahre auf das Abitur folgten und dann zwei weitere Jahre bis zum Abitur. Ich empfand das als sehr angenehm. Auch hatte bei uns niemand ein Problem sich zu orientieren, was er nach dem Abi machen will. Sicher sind die Möglichkeiten heute um ein Vielfaches angewachsen. Das bedingt doch aber nicht zwingend die heute vorherrschende Orientierungslosigkeit. Die Ursache dafür sehe ich in einem völlig verfehlten Erziehungsstil in den letzten Jahrzehnten. Die Kinder und Jugendlichen werden nicht ausreichend gefordert, gewöhnt an Regeln, die es zu beachten gilt, an stringende Tagesabläufe, die Struktur und Ordnung und damit Sicherheit geben. Es herrscht ein &quot;lass die mal machen, die müssen noch früh genug..&quot; vor. Wenn dann erste Forderungen auftauchen, beispielsweise im Studium, Berufs- oder Privatleben , die es zu erfüllen gilt, bricht schnell alles zusammen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-177">Jungenmama</a>.</p>
<p>Ich bin in einem System groß geworden, wo erst nach der 8.Klasse zwei Vorbereitungsjahre auf das Abitur folgten und dann zwei weitere Jahre bis zum Abitur. Ich empfand das als sehr angenehm. Auch hatte bei uns niemand ein Problem sich zu orientieren, was er nach dem Abi machen will. Sicher sind die Möglichkeiten heute um ein Vielfaches angewachsen. Das bedingt doch aber nicht zwingend die heute vorherrschende Orientierungslosigkeit. Die Ursache dafür sehe ich in einem völlig verfehlten Erziehungsstil in den letzten Jahrzehnten. Die Kinder und Jugendlichen werden nicht ausreichend gefordert, gewöhnt an Regeln, die es zu beachten gilt, an stringende Tagesabläufe, die Struktur und Ordnung und damit Sicherheit geben. Es herrscht ein &#8222;lass die mal machen, die müssen noch früh genug..&#8220; vor. Wenn dann erste Forderungen auftauchen, beispielsweise im Studium, Berufs- oder Privatleben , die es zu erfüllen gilt, bricht schnell alles zusammen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Redam		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Redam]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 07:38:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin-schule.de/?post_type=magazine&#038;p=37249#comment-178</guid>

					<description><![CDATA[Das fängt doch letztendlich schon im Kindergarten und der Schule an. Solange hier alles gleichgeschaltet ist und man davon ausgeht, dass alle das gleiche lernen müssen, wie kann dann später eine Entscheidungsfindung reifen.
Lasst doch die Kinder schon in der Schule ihre eigenen Wege finden, dann löst sich das sogenannte Problem von alleine!
Es ist einfacher als man denkt. Brecht endlich die 300 Jahre alten Krusten auf!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das fängt doch letztendlich schon im Kindergarten und der Schule an. Solange hier alles gleichgeschaltet ist und man davon ausgeht, dass alle das gleiche lernen müssen, wie kann dann später eine Entscheidungsfindung reifen.<br />
Lasst doch die Kinder schon in der Schule ihre eigenen Wege finden, dann löst sich das sogenannte Problem von alleine!<br />
Es ist einfacher als man denkt. Brecht endlich die 300 Jahre alten Krusten auf!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jungenmama		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/jung-ratlos-ohne-plan/#comment-177</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jungenmama]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 09:44:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.magazin-schule.de/?post_type=magazine&#038;p=37249#comment-177</guid>

					<description><![CDATA[Der Beitrag ist super und zeigt mir als Mama, dass ich nicht alleine bin in dem Denken, dass den Kindern und Jugendlichen durch die Zwänge der TURBOgesellschaft etwas essenzielles genommen wird - nämlich die Chance zu reifen und eigene Ziele zu entwickeln...
Auch ich habe vor kurzem von der Möglichkeit zum &quot;Walkaway&quot;, dieser Auszeit alleine im Wald, an einer Schule in der Nähe von München gehört und finde sie toll. Allerdings nicht mit dem Ziel nach einer Nacht alleine im Wald plötzlich zu Wissen was ich in der Zukunft machen will, sondern zu erkennen - ICH schaffe das, solch eine Herausforderung macht MICH stark und ICH werde meinen Weg finden und bewältigen!
Die Kinder und Jugendlichen heutzutage sind durch Eltern, Schule und Peergroup so fremdgesteuert, dass diese Besinnung sicherlich nicht schadet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag ist super und zeigt mir als Mama, dass ich nicht alleine bin in dem Denken, dass den Kindern und Jugendlichen durch die Zwänge der TURBOgesellschaft etwas essenzielles genommen wird &#8211; nämlich die Chance zu reifen und eigene Ziele zu entwickeln&#8230;<br />
Auch ich habe vor kurzem von der Möglichkeit zum &#8222;Walkaway&#8220;, dieser Auszeit alleine im Wald, an einer Schule in der Nähe von München gehört und finde sie toll. Allerdings nicht mit dem Ziel nach einer Nacht alleine im Wald plötzlich zu Wissen was ich in der Zukunft machen will, sondern zu erkennen &#8211; ICH schaffe das, solch eine Herausforderung macht MICH stark und ICH werde meinen Weg finden und bewältigen!<br />
Die Kinder und Jugendlichen heutzutage sind durch Eltern, Schule und Peergroup so fremdgesteuert, dass diese Besinnung sicherlich nicht schadet!</p>
]]></content:encoded>
		
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