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	Kommentare zu: Lob der Autorität	</title>
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	<description>So leben und so lernen wir</description>
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	<item>
		<title>
		Von: nicole		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/lehrer-autoritaet-lob-der-autoritaet/#comment-246</link>

		<dc:creator><![CDATA[nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Oct 2018 00:37:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hattie sagt in seiner Studie ausdrücklich, dass der Satz „auf den Lehrer kommt es an“ komplett missverstanden wurde. Auf das was der Lehrer tut (!) kommt es an. Und Frontalunterricht ist alles andere als das was Hattie als wirksam herausstellt: Direkte Instruktion ist der systematische Wechsel zweischen kurzer Instruktion und Üben, alleine, in Gruppen, mit formativem Feedback.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hattie sagt in seiner Studie ausdrücklich, dass der Satz „auf den Lehrer kommt es an“ komplett missverstanden wurde. Auf das was der Lehrer tut (!) kommt es an. Und Frontalunterricht ist alles andere als das was Hattie als wirksam herausstellt: Direkte Instruktion ist der systematische Wechsel zweischen kurzer Instruktion und Üben, alleine, in Gruppen, mit formativem Feedback.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: Lilienthal, Ferdinand		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/lehrer-autoritaet-lob-der-autoritaet/#comment-216</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lilienthal, Ferdinand]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2017 19:18:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielem im Artikel kann ich ausdrücklich zustimmen. Danke! Auch ich meine, dass wir uns auf einem verhängnisvollen Irrweg befinden, wenn Lehrer zu &quot;Begleitern&quot; und &quot;Moderatoren&quot; gemacht werden sollen. 

Allerdings gebe ich zu, dass ein Satz mich amüsiert hat:

&quot;... keineswegs den in Verruf geratenenen Frontalunterricht, erläutert Bildungsexperte ­Beywl. Der Lehrer solle vielmehr gemeinsam mit der Klasse einen neuen Stoff im Plenum erarbeiten.&quot;

Genau DAS ist Frontalunterricht - jedenfalls seit mindestens 40 Jahren: 

&quot;gemeinsam mit der Klasse einen neuen Stoff im Plenum erarbeiten&quot;

- was denn sonst? Dieses Handwerkszeug, diese Technik erlernen Lehrer, ganz strukturiert. 

Da nun einen völlig schrägen, unwahren Gegensatz herzustellen zu wollen, ist absurd. Hier soll wohl ein Begriff künstlich verteufelt und verbrannt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielem im Artikel kann ich ausdrücklich zustimmen. Danke! Auch ich meine, dass wir uns auf einem verhängnisvollen Irrweg befinden, wenn Lehrer zu &#8222;Begleitern&#8220; und &#8222;Moderatoren&#8220; gemacht werden sollen. </p>
<p>Allerdings gebe ich zu, dass ein Satz mich amüsiert hat:</p>
<p>&#8222;&#8230; keineswegs den in Verruf geratenenen Frontalunterricht, erläutert Bildungsexperte ­Beywl. Der Lehrer solle vielmehr gemeinsam mit der Klasse einen neuen Stoff im Plenum erarbeiten.&#8220;</p>
<p>Genau DAS ist Frontalunterricht &#8211; jedenfalls seit mindestens 40 Jahren: </p>
<p>&#8222;gemeinsam mit der Klasse einen neuen Stoff im Plenum erarbeiten&#8220;</p>
<p>&#8211; was denn sonst? Dieses Handwerkszeug, diese Technik erlernen Lehrer, ganz strukturiert. </p>
<p>Da nun einen völlig schrägen, unwahren Gegensatz herzustellen zu wollen, ist absurd. Hier soll wohl ein Begriff künstlich verteufelt und verbrannt werden.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Jungenmama		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/lehrer-autoritaet-lob-der-autoritaet/#comment-199</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jungenmama]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2017 08:02:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Idee von Freiarbeit ist gut und hilft richtig eingesetzt auch schwächeren Schülern (dafür gibt es Beispielschulen), aber in den Regelschulen in Deutschland bei Klassengrößen mit bis zu 30 Schülern und einer Lehrkraft ist das Modell einfach nicht richtig umsetzbar.

Zitat: &quot;Auf die Lehrer kommt es an. Hattie vergleicht sie mit Regisseuren. „Damit meint er, dass ein Lehrer konkrete Vorstellungen und Pläne für seinen Unterricht und die Schüler ­haben muss. Das führt zu erfolgreicherem Lernen“&quot;

Diese Aussage ist kein Argument gegen Freiarbeit...
Einen Plan haben sicher die meisten Lehrer, aber der ist auch in deren Augen nicht ihr eigener, sondern der veraltete und komplett überladene staatliche Lehrplan. Statt die Themen im Akkord durchzuackern würden viele Lehrer (vor allem in der Grundstufe) gerne bei wichtigen Themen verweilen und sich auf die Grundlagenfestigung konzentrieren.
Dies ist aber bei unseren Standards nicht möglich, denn die Leistungen müssen ja Vergleichbar sein um die Kinder auf Teufel komm raus bereits in der 4.Klasse zu selektieren... Was für ein Irrsinn!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee von Freiarbeit ist gut und hilft richtig eingesetzt auch schwächeren Schülern (dafür gibt es Beispielschulen), aber in den Regelschulen in Deutschland bei Klassengrößen mit bis zu 30 Schülern und einer Lehrkraft ist das Modell einfach nicht richtig umsetzbar.</p>
<p>Zitat: &#8222;Auf die Lehrer kommt es an. Hattie vergleicht sie mit Regisseuren. „Damit meint er, dass ein Lehrer konkrete Vorstellungen und Pläne für seinen Unterricht und die Schüler ­haben muss. Das führt zu erfolgreicherem Lernen“&#8220;</p>
<p>Diese Aussage ist kein Argument gegen Freiarbeit&#8230;<br />
Einen Plan haben sicher die meisten Lehrer, aber der ist auch in deren Augen nicht ihr eigener, sondern der veraltete und komplett überladene staatliche Lehrplan. Statt die Themen im Akkord durchzuackern würden viele Lehrer (vor allem in der Grundstufe) gerne bei wichtigen Themen verweilen und sich auf die Grundlagenfestigung konzentrieren.<br />
Dies ist aber bei unseren Standards nicht möglich, denn die Leistungen müssen ja Vergleichbar sein um die Kinder auf Teufel komm raus bereits in der 4.Klasse zu selektieren&#8230; Was für ein Irrsinn!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: MaMaBo		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/lehrer-autoritaet-lob-der-autoritaet/#comment-198</link>

		<dc:creator><![CDATA[MaMaBo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 01:54:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hattie: &quot;Auf den Lehrer kommt es an!&quot; Ist das ein Widerspruch zu Finnland? Wohl kaum, eher zur deutsche Interpretation des finnischen Bildungssystems! Die suchte von Anfang an &quot;Schuldige&quot; statt Lösungen. Am beliebtesten &quot;die&quot; Eltern, die ihre Kinder nicht mehr erziehen. Dabei ist die Rolle des Lehrers/der Lehrerin seit Generationen im Volksmund bekannt: &quot;Dein Lehrer, dein Schicksal!&quot;. Dafür brauchte es keine PISA-Studie + Bildungsreisen nach Finnland. Dafür brauchte es nur ein Blick auf die Haus- und Klassenarbeiten der Kinder, z.B. in Mathe: &quot;Herr Schröder fährt für 6 Tage in Urlaub. Er zahlt 45€ am Tag. Frage-Rechnung-Antwort&quot; Wenn dann ein einigermaßen intelligenter Schüler auf die Frage kommt: &quot;Was haben Sie dafür bezahlt?&quot; und mit richtiger Berechnung auf die Antwort: &quot;Es hat gekostet...&quot;, sollte ein deutscher Lehrer damit doch wohl zufrieden sein.  Falsch! Und Punktabzug! Denn so fragt man doch nicht, wörtliche Rede in einer Mathe-Arbeit! Und die passte nicht einmal zur Antwort &quot;Es hat gekostet...&quot;. Dafür passte die Antwort der Lehrerin auf die Frage der Mutter &quot;wieso, weshlab, warum&quot;?: &quot;Dafür werden Sie mir noch die Hände küssen!&quot;
Ein Zeichen von zu wenig Autorität von LehrerInnen in D? Wohl kaum! Eher ein Zeichen von zu viel Selektion im deutschen Schulsystem. Die hat nämlich nicht die Förderung von SchülerInnen im Blick, sondern deren Auslese. Da ist jedes Mittel recht, das Verwirrung stiftet, Unklarheit schafft und Privilegien für diejenigen, die mit der Muttermilch schon auf unser Bildungssystem eingenordet worden sind. Mit Demokratie hat das nix zu tun. Die ist im deutschen Bildungssystem ohnehin die Quadratur des Kreises. Dem fehlt es nämlich an allem, was Demokratie ausmacht, zunächst Gewaltenteilung und freie Presse. Schüler- wie Abizeitungen werden inzwischen von Schulleitern zensiert - aus Mangel an Autorität? Dabei hilft ein einfacher Trick: der Schulleiter ist der Herausgeber.  Und diese Zeitungen werden sogar noch prämiert! Wer hat denn da wann und wo was von Demokratie gelernt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hattie: &#8222;Auf den Lehrer kommt es an!&#8220; Ist das ein Widerspruch zu Finnland? Wohl kaum, eher zur deutsche Interpretation des finnischen Bildungssystems! Die suchte von Anfang an &#8222;Schuldige&#8220; statt Lösungen. Am beliebtesten &#8222;die&#8220; Eltern, die ihre Kinder nicht mehr erziehen. Dabei ist die Rolle des Lehrers/der Lehrerin seit Generationen im Volksmund bekannt: &#8222;Dein Lehrer, dein Schicksal!&#8220;. Dafür brauchte es keine PISA-Studie + Bildungsreisen nach Finnland. Dafür brauchte es nur ein Blick auf die Haus- und Klassenarbeiten der Kinder, z.B. in Mathe: &#8222;Herr Schröder fährt für 6 Tage in Urlaub. Er zahlt 45€ am Tag. Frage-Rechnung-Antwort&#8220; Wenn dann ein einigermaßen intelligenter Schüler auf die Frage kommt: &#8222;Was haben Sie dafür bezahlt?&#8220; und mit richtiger Berechnung auf die Antwort: &#8222;Es hat gekostet&#8230;&#8220;, sollte ein deutscher Lehrer damit doch wohl zufrieden sein.  Falsch! Und Punktabzug! Denn so fragt man doch nicht, wörtliche Rede in einer Mathe-Arbeit! Und die passte nicht einmal zur Antwort &#8222;Es hat gekostet&#8230;&#8220;. Dafür passte die Antwort der Lehrerin auf die Frage der Mutter &#8222;wieso, weshlab, warum&#8220;?: &#8222;Dafür werden Sie mir noch die Hände küssen!&#8220;<br />
Ein Zeichen von zu wenig Autorität von LehrerInnen in D? Wohl kaum! Eher ein Zeichen von zu viel Selektion im deutschen Schulsystem. Die hat nämlich nicht die Förderung von SchülerInnen im Blick, sondern deren Auslese. Da ist jedes Mittel recht, das Verwirrung stiftet, Unklarheit schafft und Privilegien für diejenigen, die mit der Muttermilch schon auf unser Bildungssystem eingenordet worden sind. Mit Demokratie hat das nix zu tun. Die ist im deutschen Bildungssystem ohnehin die Quadratur des Kreises. Dem fehlt es nämlich an allem, was Demokratie ausmacht, zunächst Gewaltenteilung und freie Presse. Schüler- wie Abizeitungen werden inzwischen von Schulleitern zensiert &#8211; aus Mangel an Autorität? Dabei hilft ein einfacher Trick: der Schulleiter ist der Herausgeber.  Und diese Zeitungen werden sogar noch prämiert! Wer hat denn da wann und wo was von Demokratie gelernt?</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Hans Joss		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/lehrer-autoritaet-lob-der-autoritaet/#comment-197</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hans Joss]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 12:44:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vorbild Finnland? Das ist schon wieder vorbei.
Eine verwegene Behauptung, die sich nur auf PISA-Ergebnisse abstützt. 
Die finnische Gemeinschaftsschule stellt für die deutschsprachigen Schulen noch immer eine grosse Herausforderung dar. Ich beschränke mich auf drei Kriterien: 
die finnische Gemeinschaftsschule ist europaweit die einzige Staatsschule, die ohne Selektion/Diskriminierung arbeitet, die ein ganzheitliches Bildungskonzept verfügt, ab Geburt bis ins hohe Alter. Ich bezweifle, dass Hattie solche Schulen berücksichtigt hat in seinen Erhebungen. 

in Deutschland und der Schweiz besuchen 20-50% der Lernenden bezahlten Nachhilfeunterricht während ihrer Schullaufbahn. Bildungsabschluss hängt signifikant  mit sozialer Herkunft der Eltern zusammen.
Finnland: Nachhilfeunterricht wäre Bankrotterklärung der öffentlichen Schule. 

Lehrerinnenburnout: Auf hohem Niveau konstantes Phänomen im deutschsprachigen Raum.
Seit Jahrzehnten bekannt, jedoch ohne wirksame Gegenmassnahmen. 
Finnland: Burnout-Erkrankungen von Lehrpersonen praktisch unbekannt. 
Fazit: Die finnische Volksschule enthält noch immer pädagogische Stärken, die für uns nur schwer umsetzbar sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorbild Finnland? Das ist schon wieder vorbei.<br />
Eine verwegene Behauptung, die sich nur auf PISA-Ergebnisse abstützt.<br />
Die finnische Gemeinschaftsschule stellt für die deutschsprachigen Schulen noch immer eine grosse Herausforderung dar. Ich beschränke mich auf drei Kriterien:<br />
die finnische Gemeinschaftsschule ist europaweit die einzige Staatsschule, die ohne Selektion/Diskriminierung arbeitet, die ein ganzheitliches Bildungskonzept verfügt, ab Geburt bis ins hohe Alter. Ich bezweifle, dass Hattie solche Schulen berücksichtigt hat in seinen Erhebungen. </p>
<p>in Deutschland und der Schweiz besuchen 20-50% der Lernenden bezahlten Nachhilfeunterricht während ihrer Schullaufbahn. Bildungsabschluss hängt signifikant  mit sozialer Herkunft der Eltern zusammen.<br />
Finnland: Nachhilfeunterricht wäre Bankrotterklärung der öffentlichen Schule. </p>
<p>Lehrerinnenburnout: Auf hohem Niveau konstantes Phänomen im deutschsprachigen Raum.<br />
Seit Jahrzehnten bekannt, jedoch ohne wirksame Gegenmassnahmen.<br />
Finnland: Burnout-Erkrankungen von Lehrpersonen praktisch unbekannt.<br />
Fazit: Die finnische Volksschule enthält noch immer pädagogische Stärken, die für uns nur schwer umsetzbar sind.</p>
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