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	Kommentare zu: Operatoren: Prüfungsfragen richtig verstehen	</title>
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	<description>So leben und so lernen wir</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Apr 2026 08:04:45 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Erik Halm		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/operatoren-so-gehen-pruefungsfragen-heute/#comment-2136</link>

		<dc:creator><![CDATA[Erik Halm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:04:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Auf Ihren Kommentar Herr Milius, 
diese Operatoren sind stark an den Bloomschen Taxonomiestufen orientiert und fassen diese eher von 6 in 3 Stufen zusammen. Damit ist das &quot;Neue&quot;, wie Sie es ableiten, doch auch schon wieder 70 Jahre alt und sollte einfach nur mal konsequent angewendet werden. Da sehe ich das Hauptproblem, dass Universitätslehrende selten eine pädagogische Bildung erfahren haben und es &quot;einfach mal so machen, wie sie denken, dass es richtig ist&quot;. Dazu kommt, dass universitäre Lehre &quot;nichts wert&quot; ist, wenn man dagegen Drittmittel und Publikationen stellt. Da ist die Hochschuldbildung aus meiner Sicht schon immer sehr defizitär. 
Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Ihren Kommentar Herr Milius,<br />
diese Operatoren sind stark an den Bloomschen Taxonomiestufen orientiert und fassen diese eher von 6 in 3 Stufen zusammen. Damit ist das &#8222;Neue&#8220;, wie Sie es ableiten, doch auch schon wieder 70 Jahre alt und sollte einfach nur mal konsequent angewendet werden. Da sehe ich das Hauptproblem, dass Universitätslehrende selten eine pädagogische Bildung erfahren haben und es &#8222;einfach mal so machen, wie sie denken, dass es richtig ist&#8220;. Dazu kommt, dass universitäre Lehre &#8222;nichts wert&#8220; ist, wenn man dagegen Drittmittel und Publikationen stellt. Da ist die Hochschuldbildung aus meiner Sicht schon immer sehr defizitär.<br />
Mit freundlichen Grüßen aus Düsseldorf.</p>
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		<title>
		Von: Wolfgang Milius		</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/operatoren-so-gehen-pruefungsfragen-heute/#comment-997</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Milius]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 16:11:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Begriff der Operatoren wirkt für mich doch sehr so, als hätten sich einige kompetente (da ist das wichtige Wort wieder) Damen und Herren an den berühmten grünen Tisch gesetzt und eine Anzahl von Allerwelts-Fragestellungen mit einem neuen Namen versehen. Wow! Jetzt ist „Beurteile“ also ein Operator!! Aber ist das wirklich die Lösung des eigentlichen Problems?

Ich bin selbst Naturwissenschaftler und war lange Zeit im Lehrbetrieb einer Universität unterwegs. In der Reaktion mit den „Operatoren“ auf die Ergebnisse der PISA-Studie entdecke ich teilweise eine Parallele zur Umwandlung der Diplomstudiengänge in Bachelor- bzw. Master-Studiengänge (der so genannte Bologna-Prozess). Man hat Teilen des Studiums einen neuen Namen gegeben und sie in kleinere Lerneinheiten zergliedert, um eine Anpassung an die entsprechenden Ausbildungen im europäischen Ausland zu erreichen. Es wäre interessant, festzustellen, ob es eine objektive Korrelation zwischen der Qualifikation eines Masters und der Zeit gibt, seit der diese Studienreform Anwendung findet. Ich meine, dass ich subjektiv einen klaren (negativen) Zusammenhang gesehen hatte.
Und wurde nicht das Beurteilen, das Erklären, das Interpretieren, usw. nicht schon immer von den Schülern verlangt? Nur, weil das ab jetzt „Operatoren“ sind, werden doch die Kompetenzen keine anderen werden.
Meiner Meinung nach wird hier passend zu den vom Autor beschriebenen alten Schulmöbeln etwas Altgewohntes in eine neue Verpackung gesteckt, die schön glänzt und neu aussieht.

Ich würde mich als Lehrender aus Leidenschaft freuen, wenn wir darüber diskutieren könnten. 
Mit freundlichen Grüßen aus Bayreuth]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff der Operatoren wirkt für mich doch sehr so, als hätten sich einige kompetente (da ist das wichtige Wort wieder) Damen und Herren an den berühmten grünen Tisch gesetzt und eine Anzahl von Allerwelts-Fragestellungen mit einem neuen Namen versehen. Wow! Jetzt ist „Beurteile“ also ein Operator!! Aber ist das wirklich die Lösung des eigentlichen Problems?</p>
<p>Ich bin selbst Naturwissenschaftler und war lange Zeit im Lehrbetrieb einer Universität unterwegs. In der Reaktion mit den „Operatoren“ auf die Ergebnisse der PISA-Studie entdecke ich teilweise eine Parallele zur Umwandlung der Diplomstudiengänge in Bachelor- bzw. Master-Studiengänge (der so genannte Bologna-Prozess). Man hat Teilen des Studiums einen neuen Namen gegeben und sie in kleinere Lerneinheiten zergliedert, um eine Anpassung an die entsprechenden Ausbildungen im europäischen Ausland zu erreichen. Es wäre interessant, festzustellen, ob es eine objektive Korrelation zwischen der Qualifikation eines Masters und der Zeit gibt, seit der diese Studienreform Anwendung findet. Ich meine, dass ich subjektiv einen klaren (negativen) Zusammenhang gesehen hatte.<br />
Und wurde nicht das Beurteilen, das Erklären, das Interpretieren, usw. nicht schon immer von den Schülern verlangt? Nur, weil das ab jetzt „Operatoren“ sind, werden doch die Kompetenzen keine anderen werden.<br />
Meiner Meinung nach wird hier passend zu den vom Autor beschriebenen alten Schulmöbeln etwas Altgewohntes in eine neue Verpackung gesteckt, die schön glänzt und neu aussieht.</p>
<p>Ich würde mich als Lehrender aus Leidenschaft freuen, wenn wir darüber diskutieren könnten.<br />
Mit freundlichen Grüßen aus Bayreuth</p>
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