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	<title>Kennen &amp; Können Archive - Magazin SCHULE</title>
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	<description>So leben und so lernen wir</description>
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		<title>Nichts ist unmöglich: Mittlere Reife und Abitur auf Umwegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 16:19:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die einen sind vielleicht Spätstarter, die anderen hatten einen Durchhänger, die nächsten die falschen Lehrkräfte: Es kann viele Gründe geben, weshalb Schüler und Schülerinnen nicht ihr gewünschtes Bildungsziel erreichen. Die gute Nachricht ist: Wer wirklich weiter kommen will, kann sein Ziel auch später noch erreichen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/nichts-ist-unmoeglich-mittlere-reife-und-abitur-auf-umwegen/">Nichts ist unmöglich: Mittlere Reife und Abitur auf Umwegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die einen sind vielleicht Spätstarter, die anderen hatten einen Durchhänger, die nächsten die falschen Lehrkräfte: Es kann viele Gründe geben, weshalb Schüler und Schülerinnen nicht ihr gewünschtes Bildungsziel erreichen. Die gute Nachricht ist: Wer wirklich weiter kommen will, kann sein Ziel auch später noch erreichen. Denn das deutsche Bildungssystem bietet zahlreiche Möglichkeiten, auf Anschlusspfaden und Umwegen zu höheren Bildungsabschlüssen zu kommen – sogar bis zum Abitur. Ein Überblick:</p>
<h2>Sieben Tipps: (Um-)Wege zur Mittleren Reife und zum Abitur</h2>
<p class="initial">1. Viele Schülerinnen und Schüler setzen ihre Schulkarriere nach der Haupt- oder Realschule auf einer <strong>Berufsfachschule (BFS)</strong> fort. Diese Schulart vermittelt neben einer beruflichen Grundbildung und beruflichen Abschlüssen auch Schulabschlüsse wie beispielsweise den Mittleren Schulabschluss (MSA), auch Mittlere Reife genannt. Die BFS ist in der Regel auf ein Fachgebiet ausgerichtet, etwa auf Sozialwesen, Wirtschaftswesen, Ernährung, künstlerische oder technische bzw. informationstechnische Berufe. Die Voraussetzungen für den Besuch sind von Schule zu Schule unterschiedlich: Für viele BFS genügt ein Hauptschulabschluss, manchmal wird jedoch ein bestimmter Notenschnitt in den Hauptfächern verlangt. In einigen Fällen setzen die Schulen auch einen Qualifizierten Hauptschulabschluss oder sogar eine Mittlere Reife voraus.</p>
<p class="initial">2. Wer seinen Mittleren Schulabschluss erfolgreich und mit guten Noten absolviert hat, kann <strong>direkt aufs Gymnasium wechseln.</strong> Gern gewählt werden dabei zum Beispiel berufliche Gymnasien, die es je nach Bundesland in unterschiedlichen Fachrichtungen gibt. Typische Ausrichtungen sind Wirtschaft, Technik, berufliche Informatik, Ernährung, Agrarwirtschaft, Gesundheit und Soziales. Interessierte müssen einen guten MSA mitbringen und ­dürfen teilweise eine Altersgrenze nicht überschreiten. In der Regel dauert der Besuch eines beruflichen Gymnasiums drei Jahre und führt zur Allgemeinen Hochschulreife.</p>
<p class="initial">3. Auch <strong>Fachoberschulen (FOS)</strong> sind nach beruflichen Fachrichtungen ausgerichtet. Hier ist die Vielfalt jedoch noch größer: Typische Fachgebiete sind Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie, Ernährung und Hauswirtschaft, Gestaltung, Gesundheit und Soziales, diverse technische Ausrichtungen sowie Wirtschaft und Verwaltung. Der Abschluss einer Fachoberschule der Klasse zwölf berechtigt zur Aufnahme des Studiums jeder Fachrichtung an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (früher Fachhochschule genannt) sowie, abhängig vom Bundesland, oft sogar zur Aufnahme eines ­Bachelorstudiums an einer Universität.</p>
<p class="initial">4. Wer eine <strong>Berufsoberschule (BOS)</strong> besuchen möchte, muss im Gegensatz zur FOS nicht nur einen mittleren Schulabschluss mitbringen, sondern auch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens fünf Jahre Berufserfahrung. Auf dieser beruflichen Erfahrung aufbauend, vermittelt die BOS zusätzlich allgemeinbildende und fachliche Inhalte. Die angezielten Abschlüsse variieren von Bundesland zu Bundesland und zwischen den einzelnen Schulen, oft können Lerndende aber zwischen dem Fachabitur, der fachgebunden und der Allgemeinen Hochschulreife als Ziel wählen.</p>
<p class="initial">5. Es ist nie zu spät für einen höheren Abschluss: In Deutschland besteht zu jeder Zeit die Möglichkeit, alle relevanten <strong>Bildungsabschlüsse nachzuholen,</strong> die man als Schüler oder Schülerin auf dem ersten Bildungsweg während der Schulpflicht nicht geschafft hat. Die Schulgesetze der Länder sehen keine Altersbegrenzungen für das Nachholen von Bildungsabschlüssen vor.</p>
<p class="initial">6. Später kann es aber teuer werden: Staatliche Fördermöglichkeiten nach dem <strong>BAföG</strong> werden Lernenden in Deutschland nur bis zu einem Höchstalter gewährt. Dieses ist abhängig von dem persönlichen Lebenslauf, welchen man vor der Aufnahme einer Ausbildung im Rahmen des zweiten Bildungswegs nachweisen muss. Hinzu kommen die allgemeinen Anforderungen an die Bedürftigkeit.</p>
<p class="initial">7. Zusätzlich zu den oben genannten, staatlich vorgesehenen Wegen zu höheren Bildungsabschlüssen gibt es eine bunte Vielfalt an weiteren Möglichkeiten. Seinen Quali, die Mittlere Reife oder das Abitur kann man an auch einer <strong>Abendschule, </strong>einem <strong>Kolleg, </strong>einer<strong> Volkshochschule </strong>oder einer <strong>Fernschule</strong> nachmachen – oft berufsbegleitend. Viele Lernende werden dabei von ihren Arbeitgebern finanziell und organisatorisch unterstützt. Aber es geht auch ganz ohne Schule: Wer überzeugt ist, den nötigen Lernstoff parat zu haben, kann sich zur sogenannten <strong>Nichtschülerprüfung</strong> anmelden, bei der grundsätzlich jeder Schulabschluss erworben werden kann. Gleiches gilt für die <strong>Begabtenprüfung</strong>, bei der besonders befähigte Berufstätige die Möglichkeit haben, die Prüfungen zum Abi abzulegen.</p>
<p><em><small>„Nichts ist unmöglich: Mittlere Reife und Abitur auf Umwegen“ – Foto: <a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/richtungspfeil-auf-dem-boden_2769587.htm">rawpixel/Freepik</a> </small></em></p>
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		<title>Lernen fürs Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Cornelia Tiller]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 08:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[paywall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1  Spielen wie früher Sich stundenlang beschäftigen können am Wasser mit nur zwei Booten: Für Kinder, die sich sonst dauernd im Freizeitpark bespaßen lassen, ist das ein echtes Aha-Erlebnis. Es geht auch selbst gemacht und kostenlos! &#160; 2  Feuer machen Nein, wir meinen nicht langweiliges [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h5>1  Spielen wie früher</h5>
<p>Sich stundenlang beschäftigen können am Wasser mit nur zwei Booten: Für Kinder, die sich sonst dauernd im Freizeitpark bespaßen lassen, ist das ein echtes Aha-Erlebnis. Es geht auch selbst gemacht und kostenlos!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>2  Feuer machen</h5>
<p>Nein, wir meinen nicht langweiliges Grillen im Garten, sondern ein richtiges Lagerfeuer auf einer großen Wiese: Freunde einladen, einen großen Topf übers Feuer hängen und gemeinsam im Freien kochen, essen, palavern. Stockbrot und Marshmallows für die Kinder wären noch fein und ein paar Exemplare der „Mundorgel“ für alle.</p>
<p>Die Kinder lernen von den Großen: für das Feuer nur trockenes und naturbelassenes Holz verwenden, es mittels Holzspänen oder Kohle- bzw. Grillanzünder entfachen. Niemals Brandbeschleuniger wie Benzin, Verdünnung, Spiritus verwenden: Explosionsgefahr! Löschmittel bereithalten. Das Feuer immer bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/06/Pinsel_Lila_Magazin-SCHULE.jpg" alt="Pinsel – Magazin SCHULE" width="1000" height="667" />3  Die Welt aufhübschen</h5>
<p>Jeder ist ein Künstler, hat Joseph Beuys einmal gesagt. Ob er Recht hat? Ausprobieren und dabei die Umgebung verschönern: Der Baumstamm bekommt ein Strickkleid, das Loch in der Wand eine Füllung aus Legosteinen, die triste Betonwand ein Grafitti aus Moos. Einfach eine Handvoll Moos in den Mixer geben, zwei Tassen Buttermilch oder Joghurt, einen halben Teelöffel Zucker und nach Bedarf Wasser dazu und auf niedriger Stufe mixen. Mit der Mischung ein Motiv auf eine nasse Wand auftragen und feucht halten. Mehr dazu, wie Kreativität entsteht, <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/wie-entsteht-kreativitaet/" target="_blank" rel="noopener"> lesen Sie hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>4  Samariter sein</h5>
<p>Wer anderen hilft, fühlt sich selber gut – kann wirklich etwas Wichtiges fürs Leben lernen. In der Nachbarschaft kann bestimmt jemand Unterstützung gebrauchen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>5  Dübeln gehen</h5>
<p>Nicht nur Männer können handwerken. Mütter und Töchter, die daran zweifeln, gehen zur Ladies-Night – in den Baumarkt. Nach Geschäftsschluss ertüchtigen die Heimwerkertempel in Workshops die Kundschaft von morgen: Frauen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5><img decoding="async" class="alignleft" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/06/Hawaii_Logo_Magazin-SCHULE.jpg" alt="Hawaii – Magazin SCHULE" />6  Ukulele spielen</h5>
<p>Sie ist klein und leicht zu spielen. Portugiesische Einwanderer brachten das Instrument im späten 19. Jahrhundert nach Hawaii. Bald schon schrammelte die gesamte Insel. Selbst Familien, die sich für unmusikalisch halten, werden es mit der Ukulele schaffen. Mit nur drei simplen Akkorden schafft man locker Dutzende Songs. Kurse und haufenweise Tipps für Anfänger gibt es auf YouTube.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>7  Sterne erkennen</h5>
<p>Die sollte man finden können: den Großen Wagen im Norden. Schwan, Leier und Adler im Süden. Sterne sind Sonnen, die sehr weit weg sind. Unvorstellbar: Um zu „Proxima Centauri“ zu gelangen, dem nächsten Stern neben der Sonne, bräuchte ein Raumschiff 1000 Jahre. Das Licht schafft es in fünf.</p>
<p>In einer klaren Nacht, fernab einer Stadt im Gras liegen und ins Weltall schauen gehört zu den magischen Momenten eines Sommers. Ein Leben lang erinnern sich die Kinder, wenn dabei ein Familienstern auserkoren wird, der ab sofort alle beschützt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>8  Die Nacht durchlesen</h5>
<p>Eine Lesenacht daheim ist viel gemütlicher als in der Schule. Man kuschelt auf dem Sofa, und jeder liest die schönsten Passagen aus seinem Lieblingsbuch vor. Man kann auch abwechselnd aus einem Buch vortragen. Literatur, die garantiert alle fesselt: „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf oder „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>9  Lachen mit Shakespeare</h5>
<blockquote class="right text-left"><p>Gut gehängt ist besser als schlecht verheiratet<cite class="">William Shakespeare</cite></p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Allen Vorbehalten zum Trotz: Klassiker können saukomisch sein. Shakespeare zum Beispiel: „Gut gehängt ist immer besser, als schlecht verheiratet zu sein.“ Vor 450 Jahren wurde der kluge Dramatiker geboren – ein schöner Anlass, in alten Reclam-Heften zu stöbern und lustige Szenen mit verteilten Rollen zu lesen oder einen Film anzusehen. „Shakespeare in Love“ ist ein Lustspiel im Geist des elisabethanischen Theaters. Der Film bekam sieben Oskars und ist freigegeben ab sechs Jahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>10  Einfach essen</h5>
<p>Der lästige Löwenzahn, die böse Brennnessel, der garstige Giersch. Raus aus dem Garten, ab in die Küche! Kann man alles essen. Wie wär’s mit einem gesunden Smoothie? 1 große Handvoll Brennnessel, 400 g Birnen und 250 ml Wasser gut durchmixen.<br />
<strong>Tipp:</strong> Brennnesseln mit Handschuhen pflücken, von unten greifen und die Brennhaare von unten nach oben abstreifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>11  Im Wald verirren . . .</h5>
<p>. . . und dank eines Kompasses wieder zurückfinden. Geht es auch ohne Kompass? Aber ja: Die Armbanduhr auf Winterzeit einstellen, Uhr waagerecht halten und den Stundenzeiger auf die Sonne richten. Nun liegt Süden genau zwischen zwölf Uhr und der Ziffer, auf die der Stundenzeiger gerichtet ist. Ausprobieren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>12  In die Luft gehen</h5>
<p>Nicht billig, aber unvergesslich: mit einem Ballon fahren und die Welt von oben sehen. Infos unter: <a href="http://www.dfsv.de" target="_blank" rel="noopener">www.dfsv.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>13  Leben retten</h5>
<p>In welchem Rhythmus führt man eine Herzdruckmassage bzw. die Beatmung aus? Wie funktioniert der Rautek-Rettungsgriff? Wer’s weiß, kann Leben retten. Erste-Hilfe-Kurse werden mancherorts bereits für Kinder ab acht Jahren angeboten. Teenager können gemeinsam mit ihren Eltern einen Kurs absolvieren. Die wichtigsten Maßnahmen erklärt in zehn Minuten das <a href="https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/erste-hilfe/" target="_blank" rel="noopener">DRK</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure style="width: 335px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/06/Seerose_Magazin-SCHULE.jpg" alt="Seerose – Magazin SCHULE" width="335" height="500" /><figcaption class="wp-caption-text">Strom sparen, Rad fahren, Umwelt schonen: In den Ferien fallen kleine Schritte leichter</figcaption></figure>
<h5>14 Die Welt retten</h5>
<p>Schon mal was vom ökologischen Fußabdruck gehört? Darunter versteht man die Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um einen bestimmten Lebensstandard zu ermöglichen. Lassen Sie doch die Kinder mal ihren eigenen Energiebedarf testen (<a href="https://www.fussabdruck.de/" target="_blank" rel="noopener">www.fussabdruck</a><a href="https://www.fussabdruck.de/" target="_blank" rel="noopener">.de</a>). Jeder Deutsche beansprucht im Schnitt 4,8 Hektar Fläche für sich. Umweltverträglich wäre ein Sollwert von 1,8 Hektar pro Person. Wie man auf kleinerem Fuß lebt? Wasser sparen, Wäsche draußen trocknen, öfter mit dem Rad fahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>15  Gemeinsam daddeln</h5>
<p>Okay, die Ferien wären optimal, um mit einer digitalen Diät zu beginnen, um zu erkennen, dass man Whats-App, TikTok und Candy Crush besser nur in homöopathischen Dosen genießt. Ein verregneter Sommertag aber wäre auch ideal, um genau das Gegenteil zu tun. Daddeln, was das Zeug hält. Die Frage ist, wer mehr profitiert – die Eltern, die Insiderwissen gewinnen, oder die Kinder, die merken: Hey, hier interessiert sich doch mal jemand für meine Interessen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>16  Samenbomben werfen</h5>
<p>Subversiv und konstruktiv: etwas wachsen lassen, wo nur Ödnis herrscht. Blumensamenkugeln kann man fertig kaufen oder selber machen: 5 Teile rote Tonerde mit 3 Teilen Erde oder Kompost und einem Teil Bio-Saatgut mischen. Einen Teil Wasser dazu, zu kleinen Kügelchen formen. Ein bis zwei Tage trocknen lassen. Wo die Bömbchen auf Verkehrsinseln oder an Mauerränder geworfen werden, fängt es bald an zu sprießen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>17  Ausmisten</h5>
<p>Weniger ist mehr. Wenn die Bude leer ist, haben wir wieder Platz für neue Dinge und Gedanken. Ab auf den Flohmarkt! Dort lernen die Kinder außerdem: rechnen und verhandeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-14_LernenLeben_Minnesaenger.jpg"><img decoding="async" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-14_LernenLeben_Minnesaenger-300x251.jpg" alt="2015-14_LernenLeben_Minnesaenger" width="300" height="251" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Mittelalterfeste: zurück in eine andere Zeit</figcaption></figure>
<h5>18  Zurückreisen</h5>
<p>Historische Spektakel unter: <a href="http://www.mittelalterkalender.info/" target="_blank" rel="noopener">www.mittelalterkalender.info</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>19  Insekten helfen</h5>
<p>In der Stadt fehlen den Insekten Nist- und Überwinterungsorte. Abhilfe zu schaffen geht ganz leicht. Bauanleitung für ein Insektenhotel gibt es <a href="https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/00959.html" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>20  Chef spielen</h5>
<p>Vorsicht, gewagtes Familienexperiment: Die Kinder sagen, wo’s lang geht. Die Eltern gehorchen. Fernsehen, Taschengeld, Essen, Schlafenszeiten – all die Punkte, die sonst in Familien über Jahre diskutiert  werden müssen, liegen für eine begrenzte Zeit in den Händen der Kinder. Die Eltern machen, was sie wollen, es sei denn, sie bekommen ausdrückliche Anweisungen. Ob das Chaos womöglich ausbleibt, wenn die Kinder übernehmen? Wem das Risiko zu hoch erscheint, der kann es mit einer weniger spektakulären Variante probieren: Die Kinder einen Tag lang komplett in Ruhe lassen. Kein Rufen zum Essen, keine Anziehvorschriften, keine Programmangebote. Nichts. Dafür bleiben die Eltern bis in die Puppen im Bett liegen und lassen die Dinge laufen. Was lernen wir fürs Leben? Zumindest die Erkenntnis: Elternschaft muss gar nicht stressig sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>21  Den Jakobsweg gehen</h5>
<p>. . . denn der Weg ist das Ziel. Wo ließe sich das besser erleben als auf der berühmten Ich-bin-dann-mal-weg-Strecke zwischen den Pyrenäen und   Santiago de Compostela? Man muss ja nicht gleich die ganzen 800 Kilometer des Klassikers gehen. Was zählt: der Wille, einen Teil zu schaffen, und die Ausdauer dranzubleiben. Das geht sogar vor der Haustür: Unter <a href="https://www.deutsche-jakobswege.de/" target="_blank" rel="noopener">www.deutsche-jakobswege.de</a> sind die hiesigen Zubringer der berühmten Schlussetappen verzeichnet.</p>
<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-14_LernenLeben_Baum1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-14_LernenLeben_Baum1-300x259.jpg" alt="Etwas über die eigenen Ahnen erfahren ist tagesfüllend und aufregend!" width="300" height="259" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Ob Stammbaum recherchieren oder Baum pflanzen – aufregend und nachhaltig ist beides!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h5>22  Stammbaum zeichnen</h5>
<p>Kinder interessieren sich leidenschaftlich für ihre Herkunft. Es dauert seine Zeit, bis man alle Ahnen recherchiert hat, aber es lohnt sich. Hilfreich: <a href="www.wikihow.com" target="_blank" rel="noopener">www.wikihow.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>23  Bäume pflanzen</h5>
<p>Bäume sind überhaupt fantastisch. Sie wandeln das Zeug, das wir nicht brauchen (Kohlendioxid), um in Zeug, ohne das wir nicht leben können (Sauerstoff). Jeder Baum erzeugt Sauerstoff für zwei Menschen. Ein schönes Symbol also, wenn etwa eine vierköpfige Familie zwei Bäume pflanzt. Wer keinen Garten hat, bittet den Bürgermeister um ein Plätzchen oder fragt bei <a href="https://www.plant-for-the-planet.org/" target="_blank" rel="noopener">plant-for-the-planet.org</a> nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>24  Witze erzählen</h5>
<p>Ob wir in unserem Leben viel zu lachen haben, können wir schon auch selbst bestimmen – indem wir unseren Alltagsärger in Stoff für humorvolle Anekdoten verwandeln. Das schult die Selbstironie und hebt die Laune. Darin kann sich jeder Mensch gar nicht früh genug üben. Die Lernexpertin Vera F. Birkenbihl übrigens war sogar ein Fan von Witzbörsen und etablierte in ihrem Büro den „Joke of the day“. Wer damit anfängt, kann irgendwann auch leichter über sich selbst lachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>25  Mit Kirschen meditieren</h5>
<p>Buddhistische Lehrer nehmen immer Mandarinen, aber man kann auch mithilfe von Kirschen ganz ruhig werden. Einen Versuch ist es wert: Aus einer Schale mit Kirschen nimmt jeder eine heraus und hält sie in seiner Hand. Dann sind alle aufgefordert, sich einen Kirschbaum vorzustellen. Sonne und Regen, Tag und Nacht. Die Kirsche wächst und wächst, irgendwann wird sie gepflückt. Jetzt ist sie hier. Danach untersuchen alle ihre Kirsche, nehmen den Geruch wahr, führen sie zum Munde, beißen ganz bewusst hinein und genießen den Geschmack. Ob man wirklich das Universum in einer Frucht finden kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>26  Verlieren üben</h5>
<p>Ein starker Charakter muss gelernt haben, mit Anstand einzustecken. Wie hat Champions-League-Verlierer Arjen Robben gesagt? Akzeptieren, heulen,  weitermachen. Wie man das lernt? Zum Beispiel mit Monopoly spielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>27  Musik hören</h5>
<p>Wenig spektakulär? Nicht, wenn Sie Folgendes verabreden: Jeder darf einen Abend lang Werbung für seine bevorzugte Musikrichtung machen. Mit Infos über die Komponisten, Stellung in der Musikgeschichte und natürlich zahlreichen Hörbeispielen. Heavy Metal contra Barockmusik? Techno versus Pop? Das klingt spannend.</p>
<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-14_LernenLeben_feuerwerk.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-14_LernenLeben_feuerwerk-300x300.jpg" alt="2015-14_LernenLeben_feuerwerk" width="300" height="300" /></a><figcaption class="wp-caption-text">Wer sagt denn, dass Feuerwerk nur an Silvester stattfinden muss?</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h5>28  Raketen basteln</h5>
<p>Die Experimente-Bücher verstauben im Schrank? Kein Wunder: Chemie macht mehr Spaß, wenn die Großen mitmachen. Für den ersten Knall-zisch-peng-Workshop im Freien(!) alte Filmdöschen mit einem Teelöffel Backpulver und einem Esslöffel Essig füllen, Deckel festdrücken. Schütteln, hinstellen, weggehen: boaaahh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>29  Ein Talent entdecken</h5>
<p>Vielleicht kann ich doch singen . . . Einmal den Gesangslehrer engagieren und die Familie testen lassen. Bringt Spaß und die eine oder andere Überraschung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>30  Improvisieren</h5>
<p>Die Wir-kaufen-nix-Woche zwingt zum Ausprobieren neuer Rezepte und fördert gute Nachbarschaft: Fürs Ausleihen von fünf Eiern spendieren Sie Schokolade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>31  Autofahren üben</h5>
<p>Selbstverständlich: Das Kind ist wieder mal Schüler, sitzt am Steuer und lenkt. Mama oder Papa sitzt daneben und spielt den (geduldigen) Fahrlehrer. Okay, es ist verboten, aber darin liegt ja grade der Reiz. Auf verlassenen Parkplätzen oder privatem Grund sollte das Unfall- und Entdeckungsrisiko nicht allzu groß sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>32  Ohne Dach schlafen</h5>
<p>Näher kann man der Natur kaum kommen: Wer ohne ein dünnes Zeltdach schläft, nimmt die Gerüche und Geräusche besonders intensiv wahr. Wer sich zu schutzlos fühlt: Wie wäre eine Nacht auf dem Balkon?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>33  In der Stadt abtauchen</h5>
<p>Warum in die Ferne schweifen? Auch die eigene Stadt kann man mal wie ein Tourist erleben. Stadtführungen gibt es übrigens immer häufiger auch in alten U-Bahn-Schächten, Bunkern und Kanalisationen. Auch dort lernt man jede Menge Wissenswertes über die Vergangenheit. Und vielleicht sogar das Gruseln . . .</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><small>Lernen fürs Leben: 33 Tipps für einen unvergesslichen Sommer – Magazin SCHULE. Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht am 30.6.2022. Das Datum oben bezieht sich auf die jüngste Aktualisierung. </small></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/lernen-fuers-leben/">Lernen fürs Leben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Der innere Schweinehund beim Lernen – und wie man ihn bändigt!</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/der-innere-schweinehund-beim-lernen-und-wie-man-ihn-baendigt/</link>
					<comments>https://www.magazin-schule.de/magazin/der-innere-schweinehund-beim-lernen-und-wie-man-ihn-baendigt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 16:39:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Wochen steht das Thema für das Referat fest, aber wann fängt man ernsthaft mit der Arbeit an? Am Wochenende vorher. In Englisch hinkt man auch schon zwei Lektionen mit den Vokabeln hinterher. Und diesen Übungsaufsatz hätte man eigentlich letzte Stunde schon abgeben müssen, Mist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/der-innere-schweinehund-beim-lernen-und-wie-man-ihn-baendigt/">Der innere Schweinehund beim Lernen – und wie man ihn bändigt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen steht das Thema für das Referat fest, aber wann fängt man ernsthaft mit der Arbeit an? Am Wochenende vorher. In Englisch hinkt man auch schon zwei Lektionen mit den <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/vokabeln-spielend-lernen/">Vokabeln</a> hinterher. Und diesen Übungsaufsatz hätte man eigentlich letzte Stunde schon abgeben müssen, Mist, morgen haben wir ja Deutsch! Solche Situationen kennen die meisten Schülerinnen und Schüler gut. Und sie wissen: Da hat mich wohl mein innerer Schweinehund vom Lernen abgehalten.</p>
<p>Aber ehe Eltern und Lehrkräfte sich gleich wieder aufregen über das faule Jungvolk, hier eine Statistik: Acht von zehn Erwachsenen haben laut einer <a href="https://www.sinus-institut.de/media-center/news/8-von-10-deutschen-leiden-unter-ihrer-aufschieberitis" target="_blank" rel="noopener">Studie</a> des SINUS-Instituts schon finanzielle, berufliche oder gesundheitliche Nachteile erlitten, weil sie wichtige Dinge auf die lange Bank geschoben haben. Das fiese Borstentier ist also beileibe nicht nur auf Kinder und Jugendliche spezialisiert – auch wenn es diese <a href="https://presse.uni-mainz.de/prokrastination-betrifft-vor-allem-junge-menschen/">besonders gerne ablenkt</a>.</p>
<p>Es braucht also eine Strategie, um das Haustier einzuhegen. Und die beginnt damit, dass man es erst einmal richtig kennenlernt. Dann ergeben sich die nächste Schritte fast von selbst. Also los: Hier ist unser</p>
<h3>Kleines Lexikon des inneren Schweinehunds beim Lernen</h3>
<p><strong>Merkmale</strong></p>
<p>Alles, was irgendwie unangenehm ist, ist dem inneren Schweinehund ein Graus. Mit fiesen Tricks untergräbt er unseren Antrieb und bringt uns dazu, wichtige Dinge zu vermeiden oder aufzuschieben.</p>
<p><strong>Verbreitung</strong></p>
<p>Der innere Schweinehund lebt in allen Menschen in unterschiedlicher Größe, auch bei Eltern und Lehrkräften. Ob es um mehr Sport, die Steuererklärung oder ein unangenehmes Telefonat geht, das Gefühl, sich nicht aufraffen zu können und unangenehme Dinge am liebsten aufzuschieben, kennt wohl jeder.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Wie groß der innere Schweinehund wird, hängt von seinen Haltungsbedingungen ab</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right"><strong>Größe</strong></p>
<p>Wie groß der innere Schweinehund wird, hängt von seinen Haltungsbedingungen ab. Gibt man ihm regelmäßig nach, dann wird er stärker. Unterdrückt man ihn, wird er schwächer. Der innere Schweinehund wächst also immer nur so sehr, wie man ihn lässt. Bei Profisportlern zum Beispiel ist er winzig – und kümmert sich bei ihnen höchstens noch um die Steuererklärung.“</p>
<p><strong>Lebensräume</strong></p>
<p>Der kleine Halunke treibt gleich in mehreren Hirnregionen sein Unwesen. Dabei nutzt er ganz geschickt die kleinen Schwächen unseres Denk­organs.</p>
<p><strong>Lebensraum 1: die Inselrinde</strong></p>
<p>Der innere Schweinehund nutzt Beispiel unser fehlerhaftes Zeitempfinden: „Morgen reicht auch noch“, flüstert er dem Schüler oder der Schülerin ein, wenn es eigentlich höchste Zeit wäre, mit dem Lernen loszulegen. Unser Gehirn macht es ihm leicht. Wenn wir planen, wie lange wir für eine Aufgabe brauchen, überlegen wir, wie lange es beim letzten Mal gedauert hat, eine ähnliche Aufgabe zu meistern. Unsere Erinnerungen sind aber oft komplett verzerrt: Wir glauben, vergangene Aufgaben schnell erledigt zu haben– das stimmt aber nicht immer.</p>
<p>„Der Grund dafür ist, dass das Gehirn keine Sekunden oder Minuten misst, sondern Erlebnisse“, erklärt der Neurowissenschaftler Henning Beck in seinem Buch <a href="https://www.genialokal.de/Produkt/Henning-Beck/Irren-ist-nuetzlich_lid_31748061.html" target="_blank" rel="noopener">„Irren ist nützlich!“</a>. Unsere Sammelstelle für emotionale Momente liege in der Inselrinde, am seitlichen Kopf knapp über der Schläfe. „Hier werden sie auf einer Art persönlicher Zeitachse angeordnet. Was besonders intensiv erlebt wurde, bekommt viel Platz – und erscheint uns in der Rückschau länger.“ Langweilige Zeiträume schrumpften dagegen so zusammen, dass sie uns deutlich kürzer vorkommen. Verständlich also, dass wir im Nachhinein denken, ein Tag Lernen würde reichen.</p>
<p><strong>Lebensraum 2: das Belohnungssystem</strong></p>
<p>Damit wir nicht trotzdem mit dem Lernen anfangen, sorgt der i­nnere Schweinehund dafür, dass wir eine ­sofortige Belohnung deutlich höher werten als eine in der Zukunft. Das Daddeln an der Spielkonsole jetzt sofort aktiviere den für das Belohnungsempfinden zuständigen Nucleus ­accumbens stärker als die Aussicht auf eine gute Note am Ende des Schuljahrs, so Beck. Diese Hirnstruktur wird zum Beispiel auch aktiv, wenn wir etwas Süßes essen. Schon die Urmenschen trieb die Ausschüttung von Dopamin im Belohnungszentrum dazu, nach süßer, energiereicher Nahrung zu suchen. Steht ein Schüler jetzt vor der Entscheidung zu lernen oder zu daddeln, flüstert ihm der innere Schweinehund ein: „Das Spiel ist so cool. Bestimmt kommst du ein Level weiter. Lernen kannst du auch morgen noch.“</p>
<p>„Dass der Belohnungsreiz höher ist, wenn es um aktuelle Belohnungen geht, liegt auch daran, dass das zukünftige Ich nicht so präsent ist wie das aktuelle“, erklärt Henning Beck. „Wenn wir uns unser zukünftiges Ich vorstellen, verarbeitet unser Gehirn es wie eine komplett fremde Person.“ Kein Wunder also, wenn eine Schülerin oder ein Schüler das Lernen gern auf morgen verschieben möchte. Den Loser, der bald eine Vier im Zeugnis hat, kennt sie oder er ja nicht. Da fühlt man sich nicht zuständig. Und <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/motivation-keinen-bock-auf-schule/">motiviert sind wir ohnehin nur dann</a>, wenn wir selbst eine Belohnung zu erwarten haben.</p>
<blockquote class="left text-right"><p>Langeweile und Monotonie findet unser Gehirn furchtbar – und lässt sich lieber ablenken</p></blockquote>
<p class="medium-margin-left"><strong>Lebensraum 3: Im Zwischenhirn</strong></p>
<p>Selbst wenn die Person nach all den Einflüsterungen standhaft bleibt und anfängt zu lernen, gibt der innere Schweinehund nicht auf. Unser Gehirn macht es ihm leicht: Es lässt sich unheimlich gerne ablenken, weil es ständig da­rauf ausgerichtet ist, Neues zu erleben. Langeweile und Monotonie findet es furchtbar. Nicht die besten Voraussetzungen also, um ruhig am Schreibtisch zu sitzen.</p>
<p>Normalerweise sorgt der Thalamus, eine Struktur im Zwischenhirn, als eine Art Türsteher dafür, dass störende Ablenkungen erst gar nicht ins Bewusstsein gelangen. Bei gleich bleibenden Reizen wie unserem Herzschlag klappt das gut. Gegen unvorhergesehene Reize, wie dem einer eingehenden Textnachricht, hat der Thalamus aber kaum eine Chance. Sobald sich ein Sinneseindruck schnell ändert, wird er von ihm als „möglicherweise wichtig“ einsortiert und gelangt in unser Bewusstsein.</p>
<p>„Aus diesem Grund sind die Grundeinstellungen vieler Medien besonders tückisch“, erklärt Henning Beck. „Jedes Klingeln, Vibrieren oder Aufblinken sorgt für einen neuen Veränderungsreiz für das Gehirn. Schließlich könnte sich dahinter eine spannende Sache verbergen.“ Die Konzentration ist damit erst einmal dahin – selbst wenn die Person nur darüber nachdenkt, ob sie zum Handy greifen sollte.</p>
<p>Hinzu kommt, dass jede eingehende Textnachricht einen kleinen Dopaminschub in unserem Belohnungszentrum auslöst und dazu führt, dass wir mehr von diesen Belohnungen möchten, wie die Psychologin Susan Weinschenk in „Psychology Today“ beschreibt. „Vielleicht sollte ich doch mal schnell nachschauen, was es mit dem auf sich hatte“, denkt man.</p>
<p><strong>Lebensraum 4: Im Schmerzzentrum</strong></p>
<p>„Nein! Stopp! Ich muss doch lernen“, meldet sich die Vernunft des Lernenden – und lässt damit den kleinen Saboteur in seinem Kopf dessen nächste Gemeinheit auffahren: „Die anderen verabreden sich bestimmt fürs Schwimmbad“, flüstert er. „Sie werden viel Spaß haben – ohne dich.“ Wer kann da widerstehen?</p>
<p>„Menschen haben ein grundlegendes Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Das ist so essenziell wie Hunger oder Durst“, sagt Michaela Pfundmair, Sozialpsychologin an der Universität Ulm. Verständlich, schließlich waren unsere Vorfahren auf die Gruppe angewiesen, wenn sie überleben wollten. „Haben wir das Gefühl, ausgeschlossen zu werden, wird in unserem Gehirn dasselbe Areal aktiviert wie bei physischem Schmerz“, sagt Pfundmair. „Das ist wie ein Reflex, man kann es kaum beeinflussen.“ Natürlich versuche man dann, alles zu tun, um nicht ausgeschlossen zu werden. Der innere Schweinehund freut sich. Endlich hat er sein Ziel erreicht.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Zum Glück hat auch der innere Schweinehund seine natürlichen Feinde</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right"><strong>Natürliche Feinde</strong></p>
<p>Wenn man all das so liest, könnte man meinen, der innere Schweinehund sei ein fast unbesiegbares Monster. Doch nein: Auch er hat seine natürlichen Feinde. Sein stärkster Gegenspieler wird dabei im äußeren Teil des vorderen Frontallappens des Hirns vermutet: Es ist die Selbstkon­trolle. Sie unterdrückt spontane Impulse und bringt uns dazu, uns für eine ­spätere Belohnung zu entscheiden. Deshalb ist es ein guter Ansatz, diesen Gegenspieler zu hegen, zu pflegen und sogar zu trainieren. Denn damit hält man auch den inneren Schweinehund klein:</p>
<h3><strong>So lässt sich der innere Schweinehund beim Lernen bändigen</strong></h3>
<p>Die gute Nachricht ist: Der innere Schweinehund lässt sich zähmen. Wer richtig mit ihm umgeht, kann ihn zu einem handzahmen und liebenswürdigen Haustier erziehen. Zum Beispiel so:</p>
<p><strong>1. Vom Ende her denken</strong></p>
<p>„Je deutlicher wir die langfristigen Konsequenzen unseres Handelns vor Augen haben, desto eher gehen wir die unangenehmen kurzfristigen Tätigkeiten dafür an“, sagt Autor und Experte Henning Beck. „Es ist daher immer gut, vom Ende her zu denken.“ Diese Strategie hilft auch dabei, sich seinem zukünftigen Ich näher – und für die <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/gerechte-noten-gibt-es-nicht/">drohende schlechte Note</a> tatsächlich zuständig – zu fühlen. Durch Fragen können ­Eltern diesen Gedankengang anregen: „Was meinst du, wie stolz du sein wirst, wenn du die ­Prüfung bestanden hast?“ „Was willst du erreichen?“ Eines ist sicher: Wer ein klares Ziel vor Augen hat, ist motivierter.</p>
<p><strong>2. Einfach machen</strong></p>
<p>Mit diesem klaren Ziel vor Augen ist dann das Wichtigste: loslegen! „Die einfachste Regel ist: das Unangenehme zuerst“, sagt Henning Beck. „Dadurch schiebe ich die Ablenkungen nach hinten und nehme ihnen den Vorteil im Belohnungszentrum.“ Bei diesem Vorsatz helfen feste Regeln: Egal, was ist, die Hausaufgaben oder das Lernen werden zuerst erledigt. Dann erst geht es auf den Fußballplatz …</p>
<p><strong>3. Routinen einführen</strong></p>
<p>Ist es zur Regel geworden, eine bestimmte Zeit am Tag den Hausauf­gaben, dem Lernen oder dem Instrument zu widmen, muss man nicht jeden Tag darüber nachdenken. Es wird dann, wie das tägliche Zähneputzen, automatisiert. Der innere Schweinehund kommt also gar nicht erst zu Wort.</p>
<p><strong>4. Teilschritte würdigen</strong></p>
<p>„Es ist wichtig, dass man auch Entwicklungen sieht und diese würdigt“, sagt Beck. „Menschen wollen ja besser werden, das ist der Antrieb von ­allem.“ Ein „Cool gemacht!“ der Eltern gebe dazu noch soziale Anerkennung.</p>
<p><strong>5. Sinnvoll belohnen</strong></p>
<p>Von Belohnungen wie Geld oder Geschenken für gute Noten hält Henning Beck gar nichts. „Man bringt Menschen nicht dazu, bessere geistige Leistungen zu bringen, indem man sie belohnt.“ Wer für eine Eins im Mathetest 20 Euro in Aussicht gestellt bekomme, für den werde die Mathe­arbeit zu einem sehr anstrengenden Weg, 20 Euro zu verdienen. Ob man die Mathematik dahinter gelernt und verstanden habe – das sei dann völlig egal. Man könne die Anstrengung des Kindes aber durchaus mal mit einem schönen gemeinsamen Erlebnis würdigen – allerdings ohne Ankündigung und wohldosiert. „Es darf keine Erwartungshaltung entstehen.“</p>
<blockquote class="left text-right"><p>Das Handy im Zimmer überfordert den Thalamus – auch wenn es ausgeschaltet ist</p></blockquote>
<p class="medium-margin-left"><strong>6. Ablenkungen rauswerfen</strong></p>
<p>Studien zeigen: Handys im Blickfeld stören die Konzentration sogar dann, wenn der Bildschirm aus oder nicht sichtbar ist. „Das Handy beim Lernen auszuschalten reicht nicht“, sagt auch Henning Beck. „Es muss aus dem Zimmer.“ Alles andere überfordere den Thalamus, der nach Ablenkung giert. Man könne ihn jedoch trainieren, indem man bestimmte Zeiten einführt, in denen das Handy genutzt wird, und andere, in denen es rigoros wegkommt. „Wenn man es immer nur ein bisschen nutzt, ist es sehr schwer, ihm zu widerstehen“, erklärt Beck. „Das ist wie beim Essen: lieber einmal richtig satt essen als immer nur Häppchen.“</p>
<p><strong>7. Pausen machen</strong></p>
<p>Konzentriertes Arbeiten braucht Pausen. „Nach 45 bis 60 Minuten ist unser Zwischenspeicher voll, dann lassen wir uns leichter ablenken“, erklärt Beck. Besser, man schiebt vorher eine Pause ein. Wenige Minu­ten reichen, um das Gelernte zu verdauen. Wichtig dabei: jetzt nicht Nachrichten etc. checken. Das überfordert das ­Gehirn. Lieber zwei Minuten die Beine vertreten und die ­Gedanken schweifen lassen.</p>
<p><strong>8. Zeitprotokoll führen</strong></p>
<p>Um die Zeit, die man für ein Referat oder eine Klausurvorbereitung braucht, in Zukunft besser einschätzen zu können, empfiehlt Henning Beck, ganz genau aufzuschreiben, wie lange man dafür gebraucht hat. So kann man seine fehlerhafte Zeiteinschätzung überlisten.</p>
<p><strong>9. Den Feind zum Freund machen</strong></p>
<p>Ganz so garstig, wie es auf den ersten Blick scheint, ist der innere Schweinehund gar nicht. Er hat auch nette Seiten. Immerhin hilft er uns dabei, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und das Leben zu genießen. Ist ja auch wichtig. Denn zu viel Selbstkontrolle kann auch ungesund werden. Oder, wie Henning Beck es formuliert: „Ein gesundes Maß an Faulheit ist wichtig, um sich wieder aufzuladen und nicht zu sehr einer Kontrolle zu unterwerfen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Bilder: <a href="https://de.freepik.com/vektoren-kostenlos/rocker-schwein-cartoon-mit-goldkette_59531363.htm" target="_blank" rel="noopener">inksyndromeartwork</a>/Freepik</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/der-innere-schweinehund-beim-lernen-und-wie-man-ihn-baendigt/">Der innere Schweinehund beim Lernen – und wie man ihn bändigt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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		<title>Sieben sinnvolle Lern-Vorsätze fürs neue Jahr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 17:01:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die ersten Wochen des Jahres sind eine gute Zeit, um die Grundlage zu legen für ein erfolgreiches Lernjahr. Was man dafür braucht, ist nur der richtige Plan – und eine Idee, um ihn auch durchzuhalten. Hier sind sieben sinnvolle Lern-Vorsätze, die sich wirklich auszahlen: 1. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ersten Wochen des Jahres sind eine gute Zeit, um die Grundlage zu legen für ein erfolgreiches Lernjahr. Was man dafür braucht, ist nur der richtige Plan – und eine Idee, um ihn auch durchzuhalten. Hier sind sieben sinnvolle Lern-Vorsätze, die sich wirklich auszahlen:</p>
<p class="initial">1. <strong>Mehr schlafen</strong></p>
<p>Ausreichend Schlaf ist eine wesentliche Grundlage für effektives Lernen. Denn erstens festigen wir nachts das tagsüber erworbene Wissen – und das braucht Zeit. Zweitens stört Müdigkeit die Konzentration; wer dösend im Unterricht sitzt, bekommt dort wenig mit und muss den Lernstoff nachmittags alleine nachholen. Und drittens kann Schlafmangel auf Dauer sogar psychische Probleme bereiten und zu Stimmungsschwankungen, Depressionen oder auch Übergewicht führen.</p>
<p>Also, da ich am frühen Schulbeginn nichts ändern kann: Nutze ich halt die immer noch kurzen Tage, um früher ins Bett zu kommen. Denn Dunkelheit macht müde – deshalb sollten auch die Bildschirme von Smartphones und Tablets eine Stunde vor dem Schlafengehen ausgeschaltet werden. Tagsüber hingegen hilft es, möglichst viel Licht und gern auch Kälte ins Gesicht zu bekommen: Beides programmiert einen für einen guten Schlaf. A propos programmieren: Wer unter der Woche immer zur gleichen Zeit ins Bett geht, schläft leichter ein.</p>
<p><strong>Extra-Tipp für notorisch Müde:</strong> Ein kurzes (Nach-)Mittagsschläfchen macht fit für die Lerneinheit zu Hause. 20 Minuten sind für die meisten Leute gerade richtig, mehr macht dann doch wieder müde – am besten den Handywecker stellen und ggf. den Zeitraum nachjustieren, bis man das individuelle Kurznap-Bedürfnis gefunden hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">2. <strong>Routinen einführen</strong></p>
<p>Der erste Schwung an Motivation nach den Ferien ist oft wie Wasser, das man auf die blanke Erde kippt: Das gute Zeug zerläuft in alle Richtungen und versickert dann schnell. Damit das nicht so leicht passiert, braucht Motivation geordnete Bahnen – also Routinen.</p>
<p>Zuerst sortiere ich mir den Nachmittag. Ehrliche Frage: Wann bin ich wirklich wach, wann kann ich mich am besten konzentrieren? Viele Schülerinnen und Schüler haben zwischen 14 und 16 Uhr ein Aufmerksamkeitshoch. In der Pubertät kann das auch später oder sogar am Abend sein, auch das ist ok. Hierhin plane ich mir die Hausaufgaben – wenn möglich, jeden Tag zur gleichen Zeit oder zumindest im Wochenrhythmus. Wenn feste Termine zur Routine werden, spart man sich wertvolle Energie, um sich jedes Mal aufs Neue aufzuraffen.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Rituale signalisieren meinem Gehirn: Jetzt wird gearbeitet</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Das gelingt besonders gut mit einem Ritual zum Lernstart. Die Tasse Tee, die ich mit jedes Mal mache, das Durchlüften vor dem Lernen, das Aufklappen der Schultasche signalisiert meinem Gehirn: Jetzt wird gearbeitet. Dann beginne ich mit einer leichten, eher kurzen Aufgabe, um mit einem guten Gefühl die aufwändigeren Arbeitseinheiten angehen zu können.</p>
<p><strong>Wichtig: auf Pausen achten.</strong> Schon nach 20 bis 30 Minuten Arbeitszeit lässt bei den meisten Kindern und Jugendlichen die Konzentration nach. In diesem Fall sorgt eine kurze Unterbrechung von fünf Minuten dafür, dass das Hirn wieder fit wird. Am besten regeneriert es sich mit etwas Bewegung – zum Beispiel durch eine unserer <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/uebungen-fuer-die-lernpause-zu-hause/">Übungen für die Lernpause</a>. Auch ein kleiner Snack, etwa ein Stück Obst oder ein Müsliriegel, kann dem Weiterlernen dienlich sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">3. <strong>Besser vorbereitet sein</strong></p>
<p>Eine der wichtigsten Lern-Routinen ist die konsequente Vorbereitung. Das liegt an der Funktionsweise unseres Gehirns: Es knüpft neues Wissen und neue Fähigkeiten immer an vorhandene Kenntnisse an. Deshalb nimmt man automatisch mehr aus dem Unterricht mit, wenn man sich auf die jeweiligen Fächer vorbereitet hat – und das ohne zusätzlichen Aufwand in der Schule.</p>
<p>Das muss nicht einmal viel Arbeit machen. Wenn ich nur bewusst und konzentriert am Vorabend meine Tasche packe, nehme ich einen kleinen Lernturbo für den nächsten Tag mit. Ein kurzer Blick in die Mitschrift vom letzten Mal, dann noch eben ins Schulbuch geschaut, was in der nächsten Stunde dran kommen könnte: Schon habe ich ein paar Lerngrundlagen in meinem Gehirn gelegt und stehe außerdem nicht mehr blank da, wenn ich am nächsten Tag ausgefragt werde.</p>
<p>Darüber hinaus geht natürlich die Vorbereitung, die von der Lehrkraft aufgegeben wurde – mündliche Hausaufgaben also. Viele Schülerinnen und Schüler nehmen Aufgaben wie &#8222;Seht euch das nochmal/schon einmal an&#8220; nicht so recht ernst. Ein Fehler! Denn dahinter verbergen sich meist klare Botschaften:</p>
<ul>
<li><strong>Wenn ich etwas „noch einmal“ durchlesen soll,</strong> handelt es sich dabei in der Regel um wichtige Lerninhalte. Sie sind für die nächste Prüfung von Bedeutung und werden meist in der nächsten Stunde noch einmal abgefragt – gern auch in Form eines unangekündigten Tests, wo es so etwas gibt.</li>
<li><strong>Soll ich mit etwas &#8222;schon einmal&#8220; ansehen,</strong> erwartet die Lehrkraft, dass ich auf die nächste Stunde vorbereitet bin. Sie wird dann flott in das Thema einsteigen, wenig Rücksicht auf Schnarchnasen nehmen und vermutlich gleich zu Beginn der Stunde mündliche Noten vergeben.</li>
</ul>
<p><strong>Extra-Tipp für die Vorbereitung:</strong> Da mündliche Hausaufgaben fast immer für den Start in die nächste Unterrichtsstunde wichtig sind, macht man sie am besten an Vortag. Schriftliche Hausaufgaben hingegen dienen meist der Festigung des Lernstoffs und sollten daher am selben oder spätestens am nächsten Tag erledigt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<h3 class="center">Newsletter</h3>
<p><em><strong><img decoding="async" class="alignright" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2021/12/Newsletter-Magazin-SCHULE-300x173.jpg" alt="Newsletter Magazin SCHULE" />Interessieren Sie sich für Themen wie dieses?</strong> Mit dem Magazin-SCHULE-Newsletter informieren wir Sie einmal im Monat über die besten neuen Artikel, aktuelle Aktionen und Tipps der Redaktion. Und wenn Sie keine Lust mehr haben, können Sie den Newsletter jederzeit mit einem Klick wieder abbestellen. Versprochen. Jetzt anmelden:</em></p>
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<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">4. <strong>Im Unterricht mitarbeiten</strong></p>
<p>Keine andere Maßnahme bringt so viel und kostet so wenig Aufwand wie die Bereitschaft, im Unterricht aufzupassen und mitzumachen. Dort sein muss man sowieso, vorne steht jemand, der dafür bezahlt wird, mir Unterrichtsinhalte beizubringen – warum also nicht mitnehmen, was geht? Jede Vokabel, jeder Rechenweg, jedes geschichtliches Ereignis, das ich mir hier schon merke, spart mir Arbeit am Nachmittag.</p>
<blockquote class="left text-right"><p>Mitarbeit ist wie eine Zeitmaschine. Je mehr man macht, umso schneller ist die Stunde vorbei</p></blockquote>
<p class="medium-margin-left">Um das Maximale aus seinem Vormittag rauszuholen, sollte man allerdings nicht nur zuhören, denn das verleitet nur zum Träumen, Dösen und Schwatzen. Wer sich hingegen aktiv am Unterricht beteiligt, ist konzentrierter, motivierter und versteht den Lernstoff leichter. Dafür ist es gar nicht nötig, ständig den Finger oben zu haben: Während ich auf die nächste Chance warte, eine machbare Frage statt einer schwierigen zu beantworten, bleibe ich aufmerksam und folge automatisch dem Unterricht. So vergeht sogar in ungeliebten Fächern die Zeit schneller – und ich bekomme auch noch gute mündliche Noten!</p>
<p><strong>Profi-Tipp für die Unterrichtszeit:</strong> Spätestens ab der Mittelstufe lohnt es sich, im Unterricht eigene Notizen anzufertigen. Wer mitschreibt, festigt den Lernstoff schon im Unterricht und bastelt sich eine hervorragende Erinnerungsstütze für die nächste Unterrichtsstunde – Stichwort Schultasche packen. Auch fällt die Vorbereitung auf die nächste Klassenarbeit oder Schulaufgabe mithilfe eigener Notizen leichter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">5. <strong>Hausaufgaben machen (ja, leider)</strong></p>
<p>Seien wir ehrlich: Hausaufgaben machen die wenigsten Schülerinnen und Schüler gern. Man kann sie auch sehr grundsätzlich kritisieren, etwa weil sie in vielen Fällen die Unterstützung der Eltern einkalkulieren und dadurch diejenigen Kinder und Jugendlichen benachteiligen, deren Eltern nicht helfen können. Aber solange Hausaufgaben aufgegeben werden, sollte man sie aus mehreren Gründen auch machen:</p>
<ul>
<li>Sie dienen dazu, den Lernstoff zu festigen und einzuüben – das müssten die Lernenden ohnehin leisten.</li>
<li>Sie ergänzen oft das in der Schule Gelernte sinnvoll um weitere Aspekte.</li>
<li>Manche Lehrkräfte lagern Inhalte, den sie im Unterricht zeitlich nicht mehr geschafft haben, in die Hausaufgaben aus. Das ist ärgerlich, aber können muss man den Lernstoff trotzdem.</li>
<li>Was wichtig genug für eine Hausaufgabe ist, ist oft auch wichtig genug für die nächste Klassenarbeit – insofern sind Hausaufgaben in der Regel auch schon Prüfungsvorbereitung.</li>
</ul>
<p>Also, hilft ja nichts: Hausaufgaben sollten gemacht werden. Und trotzdem ist dieser Lern-Vorsatz oft der erste, der schon nach zwei Wochen gebrochen ist. Dagegen hilft erstens: Routine. Eine feste Hausaufgaben-Zeit festlegen, ein Start-Ritual einführen, regelmäßige Pausen – siehe Vorsatz 2.</p>
<p>Fällt das Hausaufgabenmachen trotzdem dauerhaft schwer, liegt das meist an Störfaktoren. Das kann zum Beispiel Müdigkeit sein (s. Vorsatz 1), oder auch Unordnung, die das Arbeiten anstrengend macht. Viele Menschen lassen sich auch von Geräuschen ablenken, sie sollten eher keine Musik beim lernen hören. Auch Über- oder Unterforderung kann dazu führen, dass einem Hausaufgaben schwerfallen.</p>
<p><strong>Der wichtigste Störfaktor ist jedoch das Handy:</strong> Das lenkt Lernende nicht nur durch ständiges Piepen oder Aufblinken ab, sondern schon durch seine schiere Anwesenheit. Diesen so genannten &#8222;Brain-Drain-Effekt&#8220; haben inzwischen zahlreiche Studien nachgewiesen (<a href="https://www.mdpi.com/2076-328X/13/9/751" target="_blank" rel="noopener">hier</a> ist eine Meta-Analyse dazu). Es reicht also nicht, das Handy stummzuschalten, es muss beim Lernen wirklich raus aus dem Zimmer. Auch das sollte Routine werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">6. <strong>Prüfungen gezielt vorbereiten<br />
</strong></p>
<p>In seinem Buch &#8222;Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer&#8220; hat Michael Ende die Figur des Scheinriesen erfunden: Der sieht aus der Ferne furchtbar groß aus und wird immer kleiner, je näher man ihm kommt. Aus dem Schulalltag kennen Lernende eher das Phänomen der Scheinzwerge: Die werden immer furchteinflößender, je näher man ihnen kommt. Dabei handelt es sich um Prüfungen aller Art.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Prüfungen sind Scheinzwerge: Sie werden umso größer, je näher man ihnen kommt</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Wenn sich also zwei Tage vor der Schulaufgabe oder Klassenarbeit wieder einmal Panik breitmacht, weil der Lernstoff gar zu überwältigend aussieht, steht die Schülerin oder der Schüler genau so einem Scheinzwerg gegenüber. Noch wenige Tage zuvor wirkte das alles ganz easy machbar – und jetzt ist es doch zu viel Stoff für das bisschen Zeit. Tja, diese Scheinzwerge ernähren sich von schlechter Vorbereitung.</p>
<p>Dagegen hilft ein guter Plan. Die Grundlage bildet ein <strong>Wochenplan,</strong> in dem ich neben dem Stundenplan aus der Schule auch regelmäßige außerschulische Veranstaltungen wie Sport oder Nachhilfe eintrage – und außerdem einmalige schulische Termine wie Klassenarbeiten oder Referate. Das kann man auf Papier machen, aber viele nutzen dafür Apps, die sie vielleicht sogar mit dem Familienkalender verknüpfen.</p>
<p>Auf dieser Basis erstelle ich für jede einzelne Prüfung und jedes Referat recht leicht einen <strong>Lernplan.</strong> Darin trage ich ein, bis wann ich den Lernstoff oder das Material gesichtet haben muss, an welchem Tag es Gelegenheit für Rückfragen bei der Lehrkraft gibt, in welcher Zeit ich intensiv lernen bzw. arbeiten kann und wann ich ein paar Stunden am Stück Zeit zum Wiederholen des Stoffs bzw. zum Erstellen der Präsentation habe. Je ein Fünftel der Vorbereitungszeit – für eine etwa Klassenarbeit können das fünf Tage sein –  plane ich für jeden dieser vier Punkte ein. Der fünfte Tag dient als Reserve, weil irgendetwas immer länger braucht als geplant.</p>
<p><strong>3 Extra-Tipps für die Prüfungsvorbereitung: </strong></p>
<ul>
<li><strong>Siebenmal eine Stunde</strong> zu lernen bringt mehr als einmal sieben Stunden.</li>
<li><strong>Kurze Pausen</strong> alle 20–25 Minuten erhöhen die Lernwirkung.</li>
<li><strong>Am Ende einer Lernphase</strong> sollte stets eine kurze Wiederholung stehen.</li>
<li><strong>Am nächsten oder übernächsten Tag</strong> den Lernstoff noch einmal wiederholen, <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/wie-lang-lernpausen-sein-sollten-und-wie-sie-dem-gedaechtnis-helfen/">so merkt man sich ihn besser</a>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">7. <strong>Rechtzeitig (!) Hilfe holen</strong></p>
<p>Die Zeit bis zu den nächsten Zwischenzeugnissen oder -berichten ist eine Art Bewährungsfrist: Halte ich meine guten Lern-Vorsätze tatsächlich durch? Und wirken sie sich auch wie gewünscht auf meine Leistungen aus? Falls nicht, ist Vorsatz Nummer 7 die Rettungsleine: Anstatt mich weiter durchzuwursteln, hole ich mir Hilfe. Und zwar rechtzeitig.</p>
<p><strong>Bei Mitschülerinnen und -schülern:</strong> Fitte Schulkameraden können tolle Helfer bei Verständnisproblemen sein. Sie kennen den Stoff, die Macken und Vorlieben<br />
der Lehrkräfte und erklären oft einfacher und besser als Erwachsene. Der Autor Tobias Brandt empfiehlt <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/1er-abi-schaffen-am-stundenanfang-kann-man-am-besten-punkten/">in einem Magazin-SCHULE-Interview</a> sogar, sich einen &#8222;Co-Piloten&#8220; zu suchen, das heißt einen Lern-Buddy, den man immer wieder befragen kann.</p>
<p><strong>Bei der Lehrkraft:</strong> In der Regel sind Lehrerinnen und Lehrer gern bereit zu helfen, wenn sich ihre Schützlinge verbessern möchten. Man kann sie fragen, wo es aus ihrer Sicht beim Lernen hakt, sie kennen sinnvolles Übungsmaterial und vermitteln oft weitere Unterstützung, etwa durch Nachhilfe von älteren Schülerinnen Schülern (s.u.).</p>
<p><strong>Bei den Eltern:</strong> Lernen mit Mama oder Papa kann ziemlich schiefgehen. Aber sie eignen sich gut zum Vokabelabhören (Tipp: Sicherheit geht vor Geschwindigkeit – bevor eine Vokabel nicht wirklich sitzt, wird keine neue abgefragt) oder als Testpublikum für Referate und Vorträge. Außerdem müssen sie spätestens dann mit ins Boot, wenn ein bisschen Erklären nicht mehr reicht:</p>
<p><strong>Bei Profis:</strong> Nachhilfe ist vor allem dann sinnvoll, wenn größere Lernlücken geschlossen werden müssen und/oder einem die richtigen Lernstrategien fehlen. Ersteres können oft ältere Schülerinnen und Schüler gut leisten. Wenn sie an derselben Schule sind oder waren, kennen sie zudem oft die Eigenheiten der Lehrkräfte. Mit Defiziten bei Lernstrategien oder größeren Motivationsprobleme kennen sich jedoch die echten Profis besser aus. Ein Überblick der unterschiedlichen Nachhilfe-Arten <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/nachhilfe-angebote-im-ueberblick/">steht hier</a>.</p>
<p><em><small>Sieben sinnvolle Lern-Vorsätze fürs neue Jahr – Foto: <a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/froehliche-teen-maedchen-student-mit-mitschuelern_1308341.htm" target="_blank" rel="noopener">Freepik</a></small></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/sieben-sinnvolle-lern-vorsaetze-fuers-neue-jahr/">Sieben sinnvolle Lern-Vorsätze fürs neue Jahr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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		<title>Nachhilfe: Angebote im Überblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 13:20:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Noten in der Schule nicht wie gewünscht ausfallen, kann es sinnvoll sein, über externe Hilfe nachzudenken. Gerade in den vergangenen Monaten der Pandemie haben viele Kinder und Jugendliche Lernlücken entstehen lassen, die sie selbst nur noch schwer füllen können. Und in den höheren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Noten in der Schule nicht wie gewünscht ausfallen, kann es sinnvoll sein, über externe Hilfe nachzudenken. Gerade in den vergangenen Monaten der Pandemie haben viele Kinder und Jugendliche <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/die-21-gefaehrlichsten-lernluecken-deutsch-fremdsprachen/">Lernlücken</a> entstehen lassen, die sie selbst nur noch schwer füllen können. Und in den höheren Klassen sind auch die Eltern oft mit dem Schulstoff überfordert – ganz abgesehen davon, dass viele junge Leute sich  nur ungern etwas von Mama und Papa beibringen lassen. Deshalb versuchen viele Familien, sich einen Überblick über die verschiedenen Nachhilfe-Angebote zu verschaffen.</p>
<p>Doch bei der Suche nach Unterstützung wird schnell deutlich, wie schwierig die Auswahl sein kann. Ob Unterricht allein oder in der Gruppe besser ist, ob die ältere Mitschülerin als  Nachhilfe-Lehrkraft etwas taugt oder vielleicht sogar Online-Unterricht eine Option ist: Vor solchen Fragen stehen Eltern und Kinder schnell. Deswegen haben wir eine Charakteristik der wichtigsten Nachhilfe-Angebote mit ihren Vor- und Nachteilen erstellt.</p>
<h3>Hier sind die wichtigsten Nachhilfe-Angebote im Überblick:</h3>
<p class="initial">1 <span style="color: #c42329;"><strong>Private Einzelnachhilfe</strong></span></p>
<p>Viele Schulen haben Nachhilfebörsen, über die sich jüngere ­Schüler Unterstützung bei älteren holen können. Der Vorteil: Schüler der ­eigenen Schule kennen die Anforderungen der Lehrkräfte oft gut. Auch Studierende und einige Lehrkräfte bieten in ihrer Freizeit privat Nachhilfe an. Nicht immer ist das steuerlich sauber.</p>
<p>Solche Eins-zu-eins-Unter­stützung ist intensiv, flexibel und meist günstiger als institutionelle Nachhilfe. Aber inhaltliche und pädagogische Kompetenz ist hier nicht immer garantiert: Oft finden Schüler erst nach ein, zwei Wechseln eine Unterstützung, die sie wirklich weiter­bringt. Für Feuerwehreinsätze ist das keine gute Voraussetzung. Diese Variante sollten Eltern daher frühzeitig angehen.</p>
<p class="initial">2 <span style="color: #c42329;"><strong>Professionelle Einzelnachhilfe</strong></span></p>
<p>Wer nicht herumprobieren und Schwarzarbeit vermeiden möchte, bucht Einzelnachhilfe über professio­nelle Institute oder Vermittler. Der drittgrößte deutsche Nachhilfeanbie­ter <a href="https://www.abacus-nachhilfe.de" target="_blank" rel="noopener">Abacus</a> etwa hat sich auf Einzelstunden zu Hause spezialisiert und betreut so 30 000 Schüler. Auch andere Nachhilfeinstitute bieten oft Einzelbetreuung an. Den Vertrag schließen Eltern mit dem Institut. Das ist zwar meist teurer als direkt mit der Lehrkraft, aber sicherer. Ohnehin gilt: Gute Nachhilfe macht sich selbst rasch überflüssig. Langfristige Verträge dürfen bei Eltern daher Skepsis wecken.</p>
<p>Rechtlich anders agieren Plattformen wie <a href="https://www.gostudent.org" target="_blank" rel="noopener">GoStudent</a>, <a href="https://www.easy-tutor.eu/" target="_blank" rel="noopener">Easy-Tutor</a> oder <a href="https://tutorspace.de/" target="_blank" rel="noopener">Tutorspace</a>: Hier tritt die Plattform meist nur als Vermittler auf und nimmt dafür teils eine Gebühr. ­Vertragspartner ist die Lehrkraft. Üblicherweise vermitteln solche Plattformen nur Online-Nachhilfe (s.u.)</p>
<p class="initial">3 <span style="color: #c42329;"><strong>Gruppennachhilfe im Institut</strong></span></p>
<p>Ausgewählte und geschulte Lehrkräfte, oft Studierende oder Quereinsteiger, dürfen Eltern und Schüler auch im Gruppenunterricht der professio­nellen Nachhilfeinstitute erwarten. Der Unterricht findet in den Räumlichkeiten der jeweiligen Filialen statt und kann bei Bedarf kurzfristig gebucht werden. Auch längerfristige Hausaufgabenbetreuung wird angeboten; Eltern sollten vorab klären, was das Ziel der Unterstützung ist.</p>
<p>Viele Schüler schätzen an den Gruppen, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sind. Zudem ist der Unterricht meist deutlich günstiger als Einzelbetreuung. Dafür ist die Arbeit aber auch weniger individuell und weniger intensiv. Daher sollten die Gruppen möglichst klein sein – die größten Anbieter, <a href="https://www.schuelerhilfe.de/">Schülerhilfe</a> und <a href="https://www.studienkreis.de/" target="_blank" rel="noopener">Studienkreis</a>, garantieren zum Beispiel drei bis maximal fünf Schüler.</p>
<p class="initial">4 <span style="color: #c42329;"><strong>Nachhilfe über das Internet</strong></span></p>
<p>Einzelunterricht können Schüler heute nicht nur vor Ort, sondern auch über das Internet erhalten. Das kann in Ergänzung zur Präsenznachhilfe ablaufen, aber auch unabhängig davon funkionieren oder diese ganz ersetzen.</p>
<p>Institute wie der Studienkreis oder die Schülerhilfe bieten Online-Nachhilfe oft zur Vertiefung des Gruppen­unterrichts, für spezielle Themen oder als kurzfristig buchbare Option, etwa zur Prüfungsvorbereitung, an. Bei den meisten Nachhilfe-Plattformen wie Tutorspace oder GoStudent hingegen findet der Unterricht grundsätzlich online statt.</p>
<p>Weil keine Anfahrt nötig ist, ist Online-Unterricht meist güns­tiger als Vor-Ort-Betreuung. Der Unterricht läuft dabei über Headset und ein Videochat-Programm wie Skype oder über die Website des Nachhilfe-Anbieters ab. Zudem setzen die Lehrkräfte häufig Online-Ressourcen wie eine elektronische Tafel, Erklärvideos, Tests etc. ein. Das Arbeiten am Rechner motiviert viele Schüler, einige lassen sich dabei aber recht leicht ablenken. Außerdem sind gute Anwenderkenntnisse am Tablet oder PC nötig. Deshalb profitieren tendenziell eher ältere Schülerinnen und Schüler vom Online-Unterricht die zudem ein klares Eigeninteresse am Lernerfolg haben.</p>
<p>Doch auch dazu gibt es Ausnahmen. Ein Beispiel ist <a href="https://www.novakid.de" target="_blank" rel="noopener">Novakid</a>: Diese Online-Englischschule richtet sich explizit an jüngere Kinder bis 12 Jahren und arbeitet mit entsprechend ausgewählten Lehrkräften und Materialien. Das Ziel ist hier allerdings weniger die akute Notenverbesserung als der Spaß an der Sprache.</p>
<p class="initial">5 <span style="color: #c42329;"><strong>Online lernen mit Kursen und Videos</strong></span></p>
<p>Wer motiviert genug ist, sich selbst Lern-Hilfe zu suchen, findet im Internet zudem ein breites Angebot an Materialien und Lernprogrammen. Anbieter wie <a href="https://www.sofatutor.com/" target="_blank" rel="noopener">Sofatutor</a> oder <a href="https://simpleclub.com/" target="_blank" rel="noopener">Simpleclub</a> decken mit ihren vielen tausend Videos, mit Arbeitsblättern und Chats praktisch den gesamten Schulstoff ab. Irgendwo findet sich immer eine bessere Erklärung für ein Problem, als es die Lehrkraft in der Schule geliefert hat. Und Vokabeln lernen viele Schüler und Schülerinnen heute lieber mit einem Online-Trainer wie „<a href="https://www.phase-6.de/" target="_blank" rel="noopener">phase6</a>“ als im Vokabelheft.</p>
<p>Allerdings braucht es viel Eigenini­tiative, um <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/sinnvolle-apps-fuer-die-schule-und-hausaufgaben/">Online-Lernhilfen</a> effektiv zu nutzen. Auch fehlen die professionelle Problemanalyse und die persönliche Motivation, die Nachhilfeinstitute und Lehrkräfte sonst leisten.</p>
<p>Einen anderen Weg gehen Bezahl-Plattformen wie Scoyo, die Schüler mit spielerischen Elementen durch den Schulstoff begleiten. Das motiviert, aber für die schnelle Notenrettung ist das weniger geeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><small><em>&#8222;Nachhilfe-Angebote im Überblick&#8220; – Foto: mindandi/<a href="https://de.freepik.com/fotos/schule" target="_blank" rel="noopener noreferrer">freepik</a>. Dieser Artikel wurde am 22.12.2021 zum ersten Mal veröffentlich und seither mehrfach aktualisiert. Das Datum oben bezieht sich auf die jüngste Überarbeitung.</em></small></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die drei besten Merktechniken für den Schulalltag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Oct 2024 15:52:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kompetenzorientierung hin, ChatGPT her: Manche Sachen muss man sich in der Schule einfach merken. Und das kann manchmal ziemlich schwer fallen. Neue Vokabeln in Fremdsprachen zu Beispiel bleiben den meisten Lernenden nicht einfach so im Kopf. Das gleiche gilt für die Phasen der Mitose in [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kompetenzorientierung hin, ChatGPT her: Manche Sachen muss man sich in der Schule einfach merken. Und das kann manchmal ziemlich schwer fallen. Neue Vokabeln in Fremdsprachen zu Beispiel bleiben den meisten Lernenden nicht einfach so im Kopf. Das gleiche gilt für die Phasen der Mitose in Biologie. Und wenn man sich dann noch die Beziehungsgeflecht der Figuren in einem Roman merken soll oder die Allianzen im Zweiten Weltkrieg: Alles zu anders, zu unverständlich, zu durcheinander – wie soll man solche Lerninhalte bloß im Kopf behalten? Nun, zum Glück gibt es Merktechniken, die einem dabei helfen.</p>
<p>Hier stellen wir drei davon vor, die Schülerinnen und Schülern im Unterrichtsalltag wirklich helfen. Wobei: Nicht jede Merktechnik führt gleich zum erwünschten Erfolg. Menschen, Fächer und Situationen sind unterschiedlich – da gilt es auszuprobieren, was für einen selbst am besten passt. Oft ist auch ein bisschen Geduld gefragt, denn mit Lerntechniken ist es wie mit den Reaktionen in der Chemie: Meist muss man einiges an Aktivierungsenergie aufbringen, bevor die Reaktion endlich von alleine läuft.</p>
<h3>Nun aber zu den drei besten Merktechniken für die Schule:</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">1. <span style="color: #c42329;"><strong><big>Lernkarten – Merktechnik mit zwei Seiten<br />
</big></strong></span></p>
<p>Viele verbinden diese Merktechnik mit der Vokabel-App „Phase 6“, aber das Konzept ist viel älter: Lange vor der Erfindung des Computers haben Lernende schon mit Karteikarten und einem Fächersystem gearbeitet.</p>
<h4>So funktionieren Lernkarten:</h4>
<p>Auf der Vorderseite jeder Karte notiert man die Frage (bzw. eine Vokabel), auf der Rückseite die Antwort (die Übersetzung). Neue Karten kommen ins erste Fach. Dieses übt man einmal durch: Frage richtig beantwortet? Dann wandert die Karte ins zweite Fach. Nicht richtig? Dann kommt sie zurück ins erste. Aus dem ersten Fach lernt man täglich, aus dem zweiten alle zwei bis drei Tage.</p>
<p>Ist das zweite Fach dran, gilt wieder: gewusst? Dann noch einmal weiter, jetzt ins dritte Fach. Das übt man nur noch alle ein bis zwei Wochen. Karte nicht gewusst? Dann kommt sie zurück ins erste Fach. So geht es immer weiter: Was man nicht weiß, kommt täglich dran, was schon im Kopf ist, sieht man sich immer seltener an. Profis arbeiten mit vier bis fünf Fächern.</p>
<h4>Profi-Tipps für Lernkarten:</h4>
<ul>
<li>Das Kartensystem eignet sich für alles, was man in einem einfachen Frage-Antwort-System üben kann. Dazu gehören zum Beispiel Vokabeln, Definitionen, Formeln, Daten, Fakten …</li>
<li>Die Karten sollten kurz und übersichtlich sein. Es gilt: eine Karte, ein Thema. Aber sie müssen nicht nur Text enthalten. Gerade auf der Rückseite (also bei der Lösung) kann man sehr gut mit Farben arbeiten. Auch Zeichnungen sind erlaubt und je nach Thema sinnvoll bis notwendig.</li>
<li>Dieses Merktechnik-Konzept funktioniert nur, wenn man wirklich regelmäßig übt.</li>
<li>Ja, wirklich regelmäßig.</li>
<li>Noch einmal: regelmäßig üben. Jeden Tag.</li>
<li>Wichtig ist, dass die Lernenden die Karten selbst anfertigen und die Inhalte darauf mit eigenen Worten (bzw. Zeichnungen) wiedergeben. So übt und ordnet man sein Wissen schon beim Erstellen der Karten – vorgefertigte Karten büffelt man meistens, ohne etwas zu verstehen.</li>
<li>Viele Programme und Apps bieten elektronische Karteikarten an. Auf Englisch heißen sie übrigens „flashcards“. Beispiele sind <a href="https://apps.ankiweb.net/" target="_blank" rel="noopener">Anki</a>, <a href="https://brainyoo.de/" target="_blank" rel="noopener">Brainyoo</a>, <a href="https://quizlet.com/de" target="_blank" rel="noopener">Quizlet</a> und <a href="https://www.repetico.de/" target="_blank" rel="noopener">Repetico</a>, und auch <a href="https://www.goodnotes.com/de" target="_blank" rel="noopener">Goodnotes</a> bietet eine Karteikarten-Funktion.</li>
<li>Einige weitere Ideen, um speziell Vokabeln spielerisch zu lernen, <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/vokabeln-spielend-lernen/">haben wir hier zusammengefasst.</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">2. <span style="color: #c42329;"><strong><big>Mnemotechniken – Merktechnik mit Bildern<br />
</big></strong></span></p>
<p>Wenn wir uns etwas nicht merken können, liegt das oft daran, dass unserem Gehirn der Bezug fehlt. Beim Lernen suchen wir ständig nach Zusammenhängen, sei es zu bereits vorhandenem Wissen (oder Erlebnissen) oder zwischen den Dingen, die wir gerade wahrnehmen. An dieser Stelle setzen die sogenannten Mnemotechniken an: Diese Merktechniken erstellen Zusammenhänge, wo es eigentlich keine gibt – und tricksen auf diese Weise unser Gehirn aus. Für alle Mnemotechniken gilt daher: Je verrückter der Zusammenhang, umso größer ist der Merkeffekt.</p>
<h4>Drei wichtige Mnemotechniken:</h4>
<ul>
<li>Jeder kennt Merksätze wie „Nie ohne Seife waschen“ für die Himmelsrichtungen oder „Auf der Oder wächst kein Gras“ für ou (oder) und où (wo) im Französischen. Viele solcher <strong>Eselsbrücken</strong> stehen im Internet. Noch besser bleiben aber selbst ausgedachte Merksätze haften – Reime funktionieren besonders gut.</li>
<li>Bei der uralten <strong>Loci-Methode</strong> legt man Begriffe, deren Reihenfolge wichtig ist, entlang einer gut bekannten Strecke ab: etwa dem Heimweg, der Joggingrunde oder dem ersten Level im Lieblings-Computerspiel. Zum Beispiel die Epochen der Literatur: Man will zur Schule, tritt vor die Tür und MITTEN auf der Straße steht das Mittelalter. Und wer kommt da kurz darauf um die Ecke im wallenden ROCK? Natürlich der Barock. Plötzlich KLART der Himmel auf (= Aufklärung), und es wird STÜRMISCH (= Sturm und Drang). So geht es weiter: Für jede Station überlegt man sich eine (gern alberne) Verbindung zum jeweiligen Begriff. Auch ungeordnete Listen kann man sich so merken: Dann läuft man keine Strecke ab, sondern verteilt die Merk-Begriffe an Stellen in einem gut bekannten Raum.</li>
<li>Die <strong>Geschichtenmethode</strong> baut aus Wörtern oder Sätzen eine möglichst verrückte Story. Sie funktioniert besonders gut, wenn man sich unter den Begriffen etwas Konkretes vorstellen kann – so bildlich wie möglich. So fliegen chemische Elemente zum Beispiel zum Himmel, mittelalterliche Päpste werden in Kuchen gebacken, und die Hauptstädte der Bundesländer führen einen Krimi auf – Hauptsache, so verrückt wie möglich.</li>
</ul>
<h4>Dafür eignen sich Mnemotechniken:</h4>
<p>Merktechniken wie Eselsbrücken oder die Loci-Methode verbinden Dinge, die wenig miteinander zu tun haben. Das hilft bei allem, was man relativ stumpf auswendig lernen muss, zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Jahreszahlen, PINs, Passwörter</li>
<li>Rezepte, in Chemie wie in der Küche</li>
<li>Namen und Fachbegriffe</li>
<li>Gliederungen, etwa eines Vortrags</li>
<li>Einkaufs- und To-do-Listen</li>
</ul>
<p>Sobald es hingegen ums Verstehen geht, stoßen Mnemotechniken an ihre Grenzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">3. <span style="color: #c42329;"><strong><big>Mindmaps – Merktechnik, selbst gemalt<br />
</big></strong></span></p>
<p>Wenn im <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/die-9-besten-lerntipps-fuer-deutsch/">Deutschunterricht</a> ein Buch auf dem Plan steht, kann es kompliziert werden. Wie hießen gleich wieder die Figuren? Was hatten sie miteinander zu tun? Und was passierte wann und wem? Um sich solche Dinge zu merken, deren Zusammenhang zwar vorhanden, aber kompliziert ist, eignen sich Mindmaps hervorragend.</p>
<p>Mindmaps sind Zeichnungen, die einem von oben betrachteten Baum gleichen. In der Mitte steht das zentrale ­Thema (etwa die Hauptperson eines Dramas), daraus wachsen die Unterthemen (weitere Figuren) wie Äste und deren weitere Aspekte (z.B. Eigenschaften) wie Zweige. Farben, Zeichnungen, humorvolle und kreative Assoziationen, sogar Querverbindungen – alles ist erlaubt. Auf diese Weise entsteht ein Wissensnetz, das sich viel leichter merken lässt als die einzelnen Punkte allein.</p>
<h4>Tipps für Mindmaps:</h4>
<ul>
<li><strong>Selbermachen ist Pflicht!</strong> Bei Mindmaps liegt der größte Lerneffekt darin, den Lernstoff selbst strukturieren zu müssen.</li>
<li><strong>Auf schwache Äste achten.</strong> Wenn Beziehungen zwischen Punkten in der Zeichnung nicht richtig funktionieren, hat man oft etwas übersehen oder falsch verstanden. Deshalb sind Mindmaps auch gute Mittel zur Selbstkontrolle.</li>
<li><strong>Einsatzgebiete testen:</strong> Mit Mindmaps kann man neue Themen erfassen, Referate vorbereiten, Listen und Brainstormings strukturieren, komplexe Themen überblicken und vieles mehr. Aber nicht bei jeder Person funktioniert alles gleich gut. Deshalb gilt: ausprobieren und sich nicht entmutigen lassen!</li>
<li><strong>On- oder offline arbeiten?</strong> Wer lieber am Tablet oder Laptop arbeitet, hat die Auswahl zwischen zahlreichen Mindmapping-Tools. Unbedingt vergleichen, ehe man sich in die Arbeit stürzt: Die Kosten und Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich. Für viele Lernende sind handgezeichnete Maps allerdings effektiver.</li>
</ul>
<h4>Von der Mindmap zum Flussdiagramm</h4>
<p>Ein sogenanntes Flussdiagramm ist ein Spezialfall der Mindmap. Diese Merktechnik macht Abläufe sichtbar, indem darin einzelne Schritte durch Pfeile verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich viele Dinge visualisieren, z.B.:</p>
<ul>
<li>typische Rechenwege in <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/die-besten-lerntipps-fuer-mathe/">Mathe</a></li>
<li>physiologische Vorgänge in Bio</li>
<li>Versuchsabläufe in Chemie</li>
<li>politische Systeme in Geschichte</li>
<li>die Handlung eines Romans</li>
<li>die Abfolge von Zeiten in Sprachen</li>
</ul>
<p>Flussdiagramme im Speziellen und Mindmaps im Allgemeinen eignen sich besonders für Schülerinnen und Schüler, die ein gutes visuelles Gedächtnis haben. Wer sich leicht Bilder merken kann oder Situationen schnell vor dem inneren Auge hat, merkt sich damit komplexe Zusammenhänge quasi auf einen Blick.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Merktechniken lohnen sich für alle Lerninhalte, die man nicht verstehen kann, sondern sich einfach einprägen muss. Das ist auch in Zeiten von Google und ChatGPT nicht überflüssig: Denn ein stabiles Grundgerüst aus Wissen erleichtert es, Sachverhalte schneller zu begreifen und sich neue Dinge zu merken. <strong>Lernkarten</strong> unterstützen dabei den Merkprozess durch regelmäßiges, gehirngerechtes Üben. Auf diese Weise werden zum Beispiel Vokabeln auf Dauer automatisch abrufbar. <strong>Mnemotechniken</strong> sind vor allem dann sinnvoll, wenn man sich mehrere Dinge gleichzeitig merken muss, die zum Beispiel zeitlich zusammenhängen. Wird der Zusammenhang zwischen den Lerninhalten komplizierter und die einzelnen Teile hängen voneinander ab, sind <strong>Mindmaps</strong> eine gute Möglichkeit, Struktur in die Sache zu bringen – und damit auch in den eigenen Kopf.</p>
<p><small><em>&#8222;Die drei besten Merktechniken für den Schulalltag&#8220; – Magazin SCHULE – Foto: <a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/kerl-liest-in-der-bibliothek_5400197.htm" target="_blank" rel="noopener">pressfoto</a> auf Freepik</em></small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/die-drei-besten-merktechniken-fuer-den-schulalltag/">Die drei besten Merktechniken für den Schulalltag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Kinder zum Lesen motivieren: 11 Tipps für Eltern</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/kinder-zum-lesen-motivieren-11-tipps-fuer-eltern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Sep 2024 12:18:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lesen ist bereichernd, entspannend und wichtig für die Schule und das Berufsleben – das ist den meisten Eltern klar. Ihren Kindern allerdings nicht immer. Oft sind andere Aktivitäten spannender, das Wischen auf dem Handy oder Tablet beispielsweise, der Fernseher, Videospiele. Und dann kommt hinzu, dass [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/kinder-zum-lesen-motivieren-11-tipps-fuer-eltern/">Kinder zum Lesen motivieren: 11 Tipps für Eltern</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen ist bereichernd, entspannend und wichtig für die Schule und das Berufsleben – das ist den meisten Eltern klar. Ihren Kindern allerdings nicht immer. Oft sind andere Aktivitäten spannender, das Wischen auf dem Handy oder Tablet beispielsweise, der Fernseher, Videospiele. Und dann kommt hinzu, dass manchen Kindern das Lesen tatsächlich schwer fällt – und es deswegen für sie eher <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/serie-bildungsfern-bildungs-anders-kinder-mit-migrationsgeschichte-lesen-als-last/">eine Last als eine Lust</a> darstellt. Wie lassen sich solche Lesemuffel zum Lesen motivieren? Klar ist: Man braucht Geduld, und muss akzeptieren, dass nicht jeder Mensch das Zeug zum Bücherwurm hat. Aber einige Tipps machen den Zugang zur Schrift schon leichter.</p>
<h3>1. Vorleben, dass Lesen Spaß macht</h3>
<p>Kinder schauen sich vieles von ihren Eltern ab. Wenn sie sehen, dass Mama oder Papa gerne liest, wird das Lesen als etwas Normales und Positives wahrgenommen. Nehmen Sie sich daher regelmäßig Zeit zum Lesen – egal, ob es ein Roman, eine Zeitung oder ein Kochbuch ist. Zeigen Sie, dass Lesen für Erwachsene auch eine entspannende und wertvolle Tätigkeit ist.</p>
<h3>2. Lese-Gelegenheiten schaffen</h3>
<p>Wo Lesen normal ist, liegt Lesestoff herum. Bücher, Zeitschriften, Comics, für die Kleineren Bilderbücher … wenn immer etwas zum Lesen zur Verfügung steht, senkt das die Hemmschwelle, zwischendurch einfach mal zuzugreifen. Außerdem ist das ein Signal: Wir sind eine Lese-Familie.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Das Signal ist: Wir sind eine Lese-Familie!</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Schaffen Sie außerdem einen gemütlichen Leseplatz für Ihr Kind, an dem es sich wohlfühlt. Ein bequemer Stuhl, weiche Kissen oder eine kleine Leseecke im Kinderzimmer können dazu einladen, sich öfter mal ein Buch zu schnappen. Wichtig ist dabei eine gute Beleuchtung, etwa mit einer kleinen Leselampe.</p>
<h3>3. Lesen als gemeinsames Erlebnis gestalten</h3>
<p>Gerade jüngere Kinder lieben es, wenn man ihnen vorliest. Ob in Ruhe am Nachmittag oder als Einschlafritual abends im Bett: Nutzen Sie diese Zeit, um zu kuscheln und gemeinsam in die Welt der Geschichten einzutauchen. So entstehen Bindung und ein positiver Bezug zum Buch.</p>
<p>Sobald das Kind selbst lesen kann, kann man sich damit auch abwechseln: Erst liest Mama oder Papa ein Stück vor, dann das Kind. So kommt man auch mit etwas anspruchsvolleren Geschichten voran, und die Selbstlesepassagen fürs Kind lassen sich mit der Zeit verlängern.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Auch ältere Kinder bekommen noch gern etwas vorgelesen</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Ältere Kinder kann es zum Lesen motivieren, wenn Sie ein Buch gleichzeitig lesen und darüber diskutieren – fast wie ein Mini-Buchclub in der Familie. Allerdings schätzen auch die Größeren durchaus noch, wenn Mama oder Papa hin und wieder eine spannende Geschichte vorliest.</p>
<h3>4. Das richtige Thema finden</h3>
<p>Oft ist es schwierig herauszufinden, für welche Themen sich sein Kind interessiert. Das gilt gerade dann, wenn es bisher wenig gelesen hat und daher auch selbst nicht recht weiß, was es will. Ein guter erster Versuch sind Themen, die das Kind im Alltag umtreiben: zu Fußball, Pferden, Science-Fiction oder Tieren gibt es viel Lesestoff. Hören Sie sich auch um, was die Freundinnen und Freunde des Kindes lesen. Und schließlich ist es eine gute Idee, mit dem Kind in die Bücherei zu gehen: Dort kann man in vielen Büchern blättern und einfach mal einige zum Ausprobieren mitnehmen, ohne am Ende ein teures, ungelesenes Buch zu Hause herumliegen zu haben.</p>
<h3>5. Das passende Buch finden</h3>
<p>Das beste Thema nützt nichts, wenn das Buch dem Kind unattraktiv oder zu schwer vorkommt. Gerade für ungeübte und unmotivierte Leser ist die Gestaltung oft wichtig. Wie dick ist das Buch? Wie viel Text ist auf den Seiten? Wie groß sind die Buchstaben? Wie schwierig ist die Sprache? Für ungeübte Leser sollten Wörter, Sätze und Absätze <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/was-in-der-lesefoerderung-schieflaeuft-und-wie-es-besser-geht/">nicht zu lang sein.</a> Auch viele Konsonanten nah beieinander stellen eine Lesehürde dar.</p>

<p>Dann die Optik: Wie sehen die Illustrationen aus? Passen sie zum Alter und zum Geschmack des Kindes und ergänzen sie den Text sinnvoll? Ein Sprichwort sagt: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Ihre Tochter liebt knallbunte Bücher mit Glitzer auf dem Cover? Soll sie doch, Hauptsache, sie liest. Auch Comics sind besser als ihr Ruf, sie führen viele skeptische Lesende an Schriftsprache heran.</p>
<h3>6. Vielfalt im Medium: Hörbücher und eBooks</h3>
<p>Nicht nur gedruckte Bücher können Kinder zum Lesen motivieren. Hörbücher oder eBooks auf Tablets bieten Abwechslung und können besonders bei Lesemuffeln das Interesse wecken. Hörbücher ermöglichen es den Kindern, Geschichten auch unterwegs zu genießen, oder Hören und Lesen miteinander zu verbinden: Wenn der Buchtext wörtlich vorgetragen wird, kann das Kind entspannt mitlesen und der Geschichte folgen, selbst wenn einzelne Wörter schwierig zu lesen sind.</p>
<h3>7. Lesezeiten in den Tag einbauen</h3>
<p>Wie bei jeder neuen Gewohnheit hilft es, feste Zeiten im Tagesablauf fürs Lesen einzuplanen. In vielen Familien ist es üblich, dass jeder vor dem Einschlafen noch ein bisschen liest. Vielleicht gibt es aber auch eine bestimmte Zeit am Nachmittag, in der die ganze Familie 20 Minuten liest – jeder für sich, aber gleichzeitig. So wird das Lesen zur Routine und kann sogar zu einem festen Bestandteil des Familienalltags werden.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Wann ist das Kind entspannt, aber aufmerksam genug?</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Wichtig ist dafür, die Zeit herauszufinden, zu der das Kind gut lesen kann. Manchmal sind wir zu müde, manchmal zu unruhig, manchmal zu abgelenkt fürs Lesen. Erfahrene Leser spüren das und greifen automatisch dann zum Buch, wenn sie entspannt, aber aufmerksam genug sind. Weniger erfahrenen Kindern können ihre Eltern helfen, dieses Zeitpunkt herauszufinden.</p>
<h3>8. Fortschritte sichtbar machen und belohnen</h3>
<p>Besser lesen zu lernen kann mühsam sein – und langwierig. Da hilft es enorm, wenn man sich seine Lese-Fortschritte bewusst macht. So kann es zum Beispiel zum Lesen motivieren, wenn man die Anzahl der Absätze oder Seiten zählt, die das Kind an einem Tag oder in einem bestimmten Zeitraum gelesen hat. Manche Eltern verteilen für gelesene Kapitel oder ganze Bücher kleine Sticker, die das Kind in besondere Aktivitäten oder Überraschungen eintauschen kann.</p>
<h3>9. Das Interesse am Gelesenen stärken</h3>
<p>Sprechen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind über das, was es gerade liest. Zeigen Sie Interesse an den Geschichten und Charakteren. Stellen Sie Fragen wie „Was würdest du anstelle des Helden tun?“ oder „Wie denkst du wird die Geschichte enden?“. So wird das Buch zu einem aktiven Teil des Familiengesprächs und das Lesen erhält eine größere Bedeutung.</p>
<h3>10. Lesevorbilder schaffen</h3>
<p>Manche Kinder lassen sich besonders gut durch Vorbilder motivieren. Erzählen Sie Ihrem Kind von berühmten Menschen, die gerne lesen oder Schriftsteller geworden sind. Vielleicht gibt es auch ältere Geschwister oder Freunde, die mit Begeisterung Bücher verschlingen – auch das kann eine tolle Motivation sein.</p>
<h3>11. Ein Leseprojekt starten</h3>
<p>Ein besonderes Projekt kann die Lust am Lesen fördern. Schlagen Sie Ihrem Kind vor, selbst eine Geschichte zu schreiben, inspiriert von den Büchern, die es gelesen hat. Oder gestalten Sie ein Lesetagebuch, in dem es seine Lieblingsgeschichten zusammenfasst oder zeichnet. So wird Lesen mit Kreativität verknüpft und erhält eine weitere, spielerische Dimension.</p>
<h3></h3>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Wichtigste ist Geduld und Verständnis. Nicht jedes Kind wird sofort ein Bücherwurm, und das ist auch in Ordnung. Mit ein wenig Unterstützung, Kreativität und den passenden Büchern kann jedoch jedes Kind die Freude am Lesen entdecken. Versuchen Sie, das Lesen spielerisch und ohne Zwang in den Alltag einzubauen – und feiern Sie die kleinen Erfolge auf dem Weg dorthin!</p>
<p>Haben Sie weitere Tipps oder Erfahrungen mit der Lesemotivation bei Ihren Kindern? Teilen Sie diese gerne in den Kommentaren!</p>
<p><em><small>&#8222;Kinder zum Lesen motivieren: 11 Tipps für Eltern&#8220; &#8211; Aufmacherfoto: <a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/huebsches-kleines-maedchen-zu-hause-das-mit-ihrem-lieblingsspielzeug-auf-dem-boden-liegt-und-buch-liest_18159869.htm" target="_blank" rel="noopener">pvproductions auf Freepik</a></small></em></p>
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		<title>Wie Kinder selbstständig lernen lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 11:23:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn unser Nachwuchs laufen lernt, bieten wir ihm die Hand, aber wir tragen ihn nicht. Ähnlich ist es in der Schule: Wenn Kinder selbstständig lernen lernen, begleiten wir sie auf den ersten Schritten noch – danach sollten sie immer mehr allein schaffen. Denn nur selbst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn unser Nachwuchs laufen lernt, bieten wir ihm die Hand, aber wir tragen ihn nicht. Ähnlich ist es in der Schule: Wenn Kinder selbstständig lernen lernen, begleiten wir sie auf den ersten Schritten noch – danach sollten sie immer mehr allein schaffen. Denn nur selbst erarbeitete Erfolge motivieren uns zu höheren Leistungen.</p>
<p>Auch wenn Kinder in der Schule vor Herausforderungen stehen, dürfen sich Eltern ruhig im Hintergrund halten. Von dort aus können sie den Rahmen gestalten, in dem die Schülerin oder der Schüler lernt, selbstständig zu lernen.</p>
<p><strong>Dabei hilft eine Strategie aus diesen sieben Schritten:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">1 <strong>Eine gute Atmosphäre schaffen</strong></p>
<p><em>Eigentlich ist es logisch: Wo wir uns wohl fühlen, arbeiten wir auch gern. Deshalb ist es hilfreich, Kindern eine angenehme Atmosphäre fürs Arbeiten zu Hause zu schaffen.</em></p>
<p>Lerntherapeuten haben jedoch Hunderte Mütter und Väter während des Lernens mit ihren Kindern mit der Videokamera beobachtet und dabei eine Gemeinsamkeit festgestellt: Die Gesichter der Eltern sind fast immer ernst, ihr Ausdruck weniger herzlich als üblich, die Stimme bekommt einen härteren Ton, sie wird „dienstlich“. Gerade für jüngere Kinder, die das Lernen für die Schule erst noch erlernen, schafft das eine ungünstige, das abschreckende Atmosphäre. So verbinden sie die Schule von Anfang an mit negativen Gefühlen.</p>
<p>Das ist übrigens etwas, das viele der so oft gescholtenen Helikoptermütter besser machen: Sie schaffen einen gemütlichen Rahmen, kochen vielleicht einen Kakao und setzen ihr freundlichstes Sonntagsgesicht auf. Das Smartphone wird stumm geschaltet und liegt am besten im Flur. Indem sie sich bewusst entspannen und ihren Kindern eine „gute Beziehung“ anbieten, wie Experten das nennen, machen sie alles richtig.</p>
<blockquote class="right text-left"><p>Auch ältere Kinder freuen sich über einen Kakao – ihre Hausaufgaben sollten sie aber alleine machen</p></blockquote>
<p class="medium-margin-right">Wichtig ist allerdings, dass sich die Eltern danach immer mehr zurückziehen und nicht ständig neben dem Kind sitzen. Auch ältere Kinder freuen sich noch, wenn ihnen ein Kakao durch die Tür gereicht wird – ihre <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/hausaufgaben-elternfreie-zone/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hausaufgaben sollten sie aber allein erledigen.</a></p>
<p>Trotzdem können Eltern auch die Größeren noch unterstützen: Etwa indem sie mit ihnen den Arbeitsplatz einrichten oder Lerntechniken einüben. Wichtig ist es auch, ihnen Zeit fürs Lernen zu geben. Wenn Eltern sehen, dass der Sohn oder die Tochter nicht rechtzeitig fertig wird, planen sie nach Möglichkeit Termine um oder sagen sie ab. So erfährt das Kind, dass die Arbeit für die Schule oberste Priorität hat – und wird das im günstigen Fall auch für sich selbst so sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">2 <strong>Durch Loben motivieren</strong></p>
<p><em>Doch was tun, wenn das Ergebnis falsch ist? Trotzdem loben – vorausgesetzt, das Kind hat sich angestrengt. Zum Beispiel so: „Super, heute hast du es aber lange geschafft, ruhig am Tisch zu sitzen.“</em></p>
<p>Über ein Lob freuen wir uns alle. Selbst jene, die von sich sehr eingenommen sind, werden fröhlicher, sobald man ihre Arbeit wertschätzt. Kinder, die sich mit dem Lernen besonders schwertun, müssen selbst für Minimalleistungen gewürdigt werden („Toll, du hast dir vier Vokabeln richtig gemerkt!“). Auch <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/motivation-lernen-tipps-fuer-eltern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">motiviert es Kinder schon viel,</a> wenn die Eltern sich Zeit nehmen und echtes Interesse an ihren Aufgaben und Arbeiten zeigen.</p>
<blockquote class="left text-right"><p>Anstrengung und Ausdauer sind wichtiger als die richtige Antwort</p></blockquote>
<p class="medium-margin-left">Allerdings ist nicht jede Form von Lob gleich hilfreich. Beim Lernen sollten Eltern vor allem die Anstrengung und Ausdauer ihres Kindes würdigen. Das sind die beiden Dinge, die jedes Kind beeinflussen kann und die sich auf Dauer immer auszahlen. Wer hingegen nur dann gelobt wird, wenn eine Antwort richtg ist, folgert daraus, dass ausschließlich das korrekte Ergebnis zählt – und nicht die Bereitschaft, sich anzustrengen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">3 <strong>Erfolge ermöglichen</strong></p>
<p><em>Simpler Trick: Aufgaben so auswählen, dass sie ein Kind erfolgreich bewältigen kann. Denn der häufigste Grund für Motivationsprobleme von Schülerinnen und Schülern ist, dass sie zu oft an zu schwierigen Aufgaben sitzen.</em></p>
<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Lernen-mehr-Gelassenheit_Magazin-SCHULE-300x200.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" title="Selbständig lernen: Erfolge ermöglichen – (c) Nicola Giordano auf Pixabay" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2020/05/Corona-Lernen-mehr-Gelassenheit_Magazin-SCHULE-300x200.jpg" alt="Lernen in der Corona-Krise" width="300" height="200" /></a><figcaption class="wp-caption-text"><strong>Wer zu oft ratlos vor einer Aufgabe sitzt,</strong> verliert die Motivation. Deshalb sollten Übungen machbar sein</figcaption></figure>
<p>Ja, aus Fehlern kann man lernen. Trotzdem sind sie fürs Lernen auch gefährlich. Wer zu viele Fehler macht, verliert die Lust und versucht, das Ganze schnell hinter sich zu bringen. Kinder, die den Mut sehr schnell verlieren, empfinden womöglich bereits Aufgaben als zu schwer, bei denen sie eine akzeptable Fehlerquote von lediglich fünf Prozent haben. So sind sie bald frustriert und lassen sich lieber von anderen Dingen ablenken, als ihre Hausaufgaben weiter zu machen.</p>
<p>Eigentlich sollte es kein Problem sein, dass Kinder gemäß ihres persönlichen Leistungsvermögens unterschiedlich schwere Aufgaben lösen. So genannter individualisierter Unterricht ist seit vielen Jahren ein Ziel an den Schulen. In der Praxis bekommen jedoch meist sämtliche Schülerinnen und Schüler dieselben Aufgaben. Sind die Hausaufgaben zu schwer, müssen also die Eltern helfen – und zwar am besten, indem sie einen oder mehrere Lernschritte zurückgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong></p>
<p>Marie soll in ihrer ersten Mathe-Hausaufgabe nach den Sommerferien Divisionsaufgaben mit Rest lösen.</p>
<p>38:6 = 6 Rest 2</p>
<p>Diese Herausforderung kann die Achtjährige ohne Hilfe der Mutter nicht bewältigen. Schon einfache Geteilt-Aufgaben ohne Rest fallen ihr schwer. Die Mutter wiederholt nun mit ihrer Tochter erst einmal das kleine Einmaleins:</p>
<p>4 ⋅ 4=?     5 ⋅ 5=?     6 ⋅ 6=?</p>
<p>Als das wieder klappt, erklärt sie Marie noch mal das Prinzip der Division (umgekehrte Malaufgaben) und stellt einfache Divisionsaufgaben ohne Rest:</p>
<p>36:6 = 6</p>
<p>Nachdem Lotte die Aufgaben gut geschafft hat, ist sie motiviert genug, auch die schwierigeren Aufgaben mit Rest lösen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">4 <strong>Kinder zum selbstständigen Lernen anleiten</strong></p>
<p><em>Hilf deinem Kind so viel wie nötig – aber so wenig wie möglich. Der Grundsatz sollte sein: Es ist immer besser, wenn das Kind selbst eine Lösung findet.</em></p>
<p>Manchen Kindern fällt das schulische Lernen leichter, anderen schwerer. Was aber für fast alle gilt: Je mehr die Eltern ihnen abnehmen, umso weniger machen sie selbst. Deswegen sollten Eltern sich mit ihrer Unterstützung darauf konzentrieren, ihrem Kind beizubringen, <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/effizienter-lernen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie es sich selbst helfen kann.</a></p>
<p>Das bedeutet vor allem: Wenn das Kind eine Aufgabe nicht versteht oder eine Frage hat, bekommt es die Lösung nicht auf dem Silbertablett serviert. Stattdessen lässt sich Papa oder Mama genau erklären, was es nicht versteht und wo und wie es schon nach einer Lösung gesucht hat. Oft liegt in dieser Erklärung schon der Schlüssel zur Antwort, und die Eltern müssen kaum noch eingreifen. Der Vorteil: In diesem Fall hat das Kind zu Recht den Eindruck, die Aufgabe selbst gelöst zu haben – und das motiviert! Kommt der Sohn oder die Tochter trotzdem noch nicht auf eine Lösung, ist die nächste Überlegung, wo er oder sie im Schulbuch oder Internet suchen kann.</p>
<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2020/03/Lehrerin-im-Homeoffice-mit-Kindern_Magazin-SCHULE-300x188.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" title="Selbstständig lernen: ansprechbar sein (c) freepik" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2020/03/Lehrerin-im-Homeoffice-mit-Kindern_Magazin-SCHULE-300x188.jpg" alt="Wie Kinder selbstständig lernen lernen – Magazin SCHULE" width="300" height="188" /></a><figcaption class="wp-caption-text"><strong>Ansprechbar sein,</strong> aber dem Kind die Arbeit nicht abnehmen: So funktioniert sinnvolle Lernunterstützung</figcaption></figure>
<p><strong>EXTRA-TIPP:</strong></p>
<p>Braucht das Kind Hilfe, geht man am besten immer gleich vor: Erst zeigt das Kind, was es schon selbst kann und versucht hat. Nur wenn es ein Hindernis nicht überwinden kann, zeigt Mama oder Papa, wie es geht. Je weniger Lösungen Eltern vorgeben, umso besser: Auf diese Weise erweitern Kinder nach und nach ihre Lernkompetenz und erfahren, dass sie sich selbst helfen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">5 <strong>Fehler und Rückschläge aushalten</strong></p>
<p><em>Das A und O der Lernbegleitung: Fehler nicht kritisieren! Hilfreicher als ein „Nun reiß dich endlich mal zusammen!“ sind aufmunternde Worte wie „Schauen wir uns das noch mal ganz in Ruhe an!“.</em></p>
<p>Diese Situation kennen alle von uns: Das Kind kann eine hundertmal geübte Sache immer noch nicht. Den Eltern entfährt ein Stöhnen, sie rollen mit den Augen und kommentieren streng: „Jetzt kannst du das Einmaleins ja immer noch nicht!“ Oder: „Wie oft hab ich dir schon gesagt, die unregelmäßigen Verben müssen sitzen!“ Wie ein zu früh aus dem Ofen geholtes Soufflé sinkt das Kind zusammen. Es schlägt die Augen nieder, sagt gar nichts mehr oder bringt die einfachsten Sachen nicht mehr hin. Was ist hier passiert?</p>
<p>Bestrafen macht alles nur noch schlimmer</p>
<p>Bestrafen macht alles nur noch schlimmer. Schon eine hochgezogene Augenbraue, hängende Mundwinkel oder ein trauriger Blick setzen vor allem jüngere Schülerinnen und Schüler schnell unter Druck. Sie haben den Eindruck: Wenn ich Fehler mache, mag Mama oder Papa mich nicht mehr. Manche entwickeln Versagensängste, und die sind ein schlechter Lernbegleiter. Denn: Wer sich fürchtet, blockiert irgendwann – und bringt noch schlechtere Leistungen.</p>
<p>Deshalb sollten Eltern sich den Ärger über falsche Antworten nicht anmerken lassen. Fehler und Frustration gehören zum Lernen dazu, daran sollten wir uns selbst immer wieder erinnern und es auch unseren Kindern vermitteln. Ein paar schlechte Noten zwischendurch sind kein Problem, und wenn es zu viele werden, kann man sich jederzeit Hilfe holen. Die besten Abschlüsse haben oft diejenigen Schülerinnen und Schüler, die zuvor <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/wie-bildung-gelingt-ein-plaedoyer-fuer-lebendige-vielfalt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit Rückschlägen umzugehen gelernt haben.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="initial">6 <strong>Mäßig, aber regelmäßig üben</strong></p>
<p><em>Eltern kennen das von sich selbst: Viele Menschen sind Saisonarbeiter. Nach Klassenarbeiten neigen viele Kinder dazu, erst einmal durchzuschnaufen – doch dann müssen sie vor der nächsten Arbeit viel Stoff aufholen. Besser ist es, kontinuierlich zu üben.</em></p>
<figure style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/sinnvolle-apps-fuer-die-schule-und-hausaufgaben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2018/01/Sinnvolle-Apps-fuer-die-Schule_Magazin-SCHULE-ONLINE-300x200.jpg" alt="Sinnvolle Apps für die Schule – Magazin SCHULE ONLINE" width="300" height="200" /></a><figcaption class="wp-caption-text"><strong>Selbstständig lernen</strong> mit Apps und Websites: Eine Liste sinnvoller Angebote haben wir <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/sinnvolle-apps-fuer-die-schule-und-hausaufgaben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier zusammengestellt</a></figcaption></figure>
<p>Oftmals reichen fünf Minuten: Die aktuellen Vokabeln abfragen plus ein paar bereits gelernte wiederholen – das war’s schon. Genauso funktioniert das mit dem kleinen Einmaleins, mit unregelmäßigen Verben, mit den Phasen der Zellteilung. Wegen der kleinen Portionen fällt es leichter, sich zum Üben zu überwinden. Und durch das ständige Training wird der Lernstoff schließlich im Langzeitgedächtnis sicher abgelegt. Das Kurzzeitgedächtnis, der sogenannte Arbeitsspeicher, wird auf diesem Wege entlastet und steht für schwierigere Verständnisaufgaben zur Verfügung.</p>
<p>Eltern können ihre Kinder beim selbstständig lernen Lernen unterstützen, indem sie das tägliche Üben als <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/lernen-ohne-zeitdruck/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Routine</a> einführen und sie anhalten, dranzubleiben. Das ist erst einmal lästig und erfordert auch von den Erwachsenen Disziplin, die sich aber auszahlt: Nach einer Weile werden die kleinen Lernportionen selbstverständlich und erfordern nicht mehr ständig Überwindung.</p>
<p><strong>EXTRA-TIPP:</strong></p>
<p>Lern-Routinen funktionieren am besten, wenn sie an einem bestimmten Punkt im Tagesablauf fest verankert sind. Das kann nach dem Heimkommen sein, vor dem Abendessen oder bei den Größeren auch danach.</p>
<p class="initial">7 <strong>Wenn nötig, unbedingt Grenzen setzen</strong></p>
<p><em>Klare Regeln statt Dauermeckern: Am Ende müssen sich Eltern durchsetzen.</em></p>
<figure style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.studienkreis.de/infothek/gratis-broschueren/vertrauen-statt-kontrolle/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" title="&quot;Vertrauen statt Kontrolle&quot; – Gratis-Broschüre des Studienkreises" src="https://www.magazin-schule.de/wp-content/uploads/2021/07/Cover_Helikoptereltern_72dpi-212x300.jpg" alt="Vertrauen statt Kontrolle – Gratis-Broschüre des Studienkreises" width="212" height="300" /></a><figcaption class="wp-caption-text"><strong>Raus aus der Helikopter-Falle!</strong> Zu viel Unterstützung kann auch schaden. Welches Maß ist sinnvoll? Und wie lernen Kinder und Jugendliche, selbstständig zu lernen? Diese und andere Fragen beantwortet die <a href="https://www.studienkreis.de/infothek/gratis-broschueren/vertrauen-statt-kontrolle/">Gratis-Broschüre &#8222;Vertrauen statt Kontrolle&#8220;</a> des Nachhilfeanbieters Studienkreis.</figcaption></figure>
<p>Diskussionen darüber, ob, wann und wie lange gelernt wird, kosten Zeit und Nerven. Oft sind sie anstrengender als das Lernpensum selbst. Wenn Kinder schlaff und unlustig auf dem Stuhl sitzen und ihre Eltern vielleicht sogar anmotzen, muss das Signal lauten: „So nicht!“. Jüngere Kinder beeindruckt es oft schon, wenn die Mutter oder der Vater einfach aus dem Zimmer geht, statt um Aufmerksamkeit zu betteln.</p>
<p>Wenn sich ein älteres Kind unkooperativ verhält, werden ihm Eltern notfalls etwas verwehren müssen, was es gern tut („Wenn du jetzt nicht mit mir lernst, darfst du später nicht ins Internet.“). Sobald das Kind mitmacht, muss die Stimmung aber wieder umschlagen. Ohne Harmonie funktioniert das gemeinsame Lernen nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;Wie Kinder selbstständig lernen lernen&#8220; – Aufmacherbild: Markus Trier/Pixabay</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/wie-kinder-selbststaendig-lernen-lernen/">Wie Kinder selbstständig lernen lernen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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		<title>Richtig vorbereiten auf die Schule</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/richtig-vorbereiten-auf-die-schule/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[magazinschule]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2024 12:49:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein ganz besonderer Tag im Leben ist es auf jeden Fall, wenn die Tochter oder der Sohn in die erste Klasse kommt. Die meisten Eltern empfinden diesen Moment sogar als Zäsur in der Beziehung zu ihrem Kind. Kein Wunder also, dass sich viele Eltern fragen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/richtig-vorbereiten-auf-die-schule/">Richtig vorbereiten auf die Schule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz besonderer Tag im Leben ist es auf jeden Fall, wenn die Tochter oder der Sohn in die erste Klasse kommt. Die meisten Eltern empfinden diesen Moment sogar als <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/einschulen-bedeutet-loslassen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zäsur in der Beziehung</a> zu ihrem Kind. Kein Wunder also, dass sich viele Eltern fragen, wie sie sich und ihr Kind richtig vorbereiten auf die Schule.</p>
<p>Fest steht: Mit der Einschulung verändert sich vieles. Das betrifft zum einen ganz praktische Dinge wie Stundenpläne und Ferienzeiten, die das Familienleben von jetzt an durchtakten. Zum anderen muss sich das Kind aber auch an eine ganz andere Umgebung mit neuen Regeln gewöhnen: Während es zuvor im Kindergarten meist noch umsorgt wurde, muss es nun in der Schule viele Stunden und schwierige Situa­tionen – im Unterricht wie auf dem Pausenhof – selbstständig meistern.</p>
<h4>Richtig vorbereiten auf die Schule: Hält mein Kind eine ganze Schulstunde durch?</h4>
<p>Doch nicht nur die Rahmenbedingungen sind für Erstklässlerinnen und Erstklässler ungewohnt. Auch ist kaum ein Vorschulkind in allen Bereichen gleichermaßen entwickelt. Das eine kann vielleicht schon einfache Sätze lesen, fängt aber an zu weinen, sobald ein Fremder es anspricht. Ein anderes kann stundenlang konzentriert Roboter aus Lego zusammensetzen, kriegt aber, wenn es ans Malen geht, nur Krickelkrakel hin.</p>
<p>Aber auch wenn es schwerfällt, mögliche Schwächen des eigenen Kindes und unterschiedliche Herangehensweisen von Schulen und Lehrkräften zu akzeptieren, gilt: Kein Abc-Schütze muss vom ersten Schultag an alles können. Und die meisten Erstklässler machen gerade in den ersten sechs Monaten einen gewaltigen Entwicklungsschub mit.</p>
<p><a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/7-einfache-tricks-die-den-schulalltag-erleichtern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gelassenheit ist also angebracht.</a> Aber ihre Kleinen behutsam vorbereiten und ihnen so den Start erleichtern, das können Eltern sehr wohl:</p>
<h4>1. Den Ball flach halten:</h4>
<ul>
<li>Versuchen Sie, keine zu hohen Erwartungen an die Einschulung zu knüpfen. Vermeiden Sie Sätze wie: „Das musst du jetzt aber können, du bist schließlich bald ein Schulkind.“ Auch andere Erwachsene können unwissentlich Ängste schüren. Bitten Sie Verwandte und Freunde, sich mit solchen Äußerungen zurückzuhalten.</li>
<li>Bleiben Sie cool, wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn plötzlich wieder kleinkindliche Anwandlungen bekommt. Das Kind will sich vielleicht nur vergewissern, dass Sie auch weiterhin zu ihm stehen.</li>
</ul>
<h4>2. Äußere Stressfaktoren aus dem Weg räumen:</h4>
<ul>
<li>Gehen Sie mehrmals gemeinsam den Schulweg ab – zu Fuß oder mit dem Roller. Vielleicht gelingt es Ihnen, den täglichen Schulweg in Ihr Sportprogramm zu integrieren. In vielen Nachbarschaften gibt es Schulweggemeinschaften, fragen Sie, ob Ihr Kind mitmachen kann.</li>
<li>Machen Sie Ihr Kind mit dem Schulumfeld vertraut. Wenn es möglich ist, gehen Sie gemeinsam durch das Gebäude: Wo ist die Turnhalle? Warum sind vor den Klassenzimmern Schränke? Wo geht es zur Mittagsbetreuung?</li>
<li>Viele Schulen haben einen Tag der offenen Tür oder ein Sommerfest. Aber Vorsicht: Auf schüchterne Kinder könnte das eher abschreckend wirken. Zudem fallen diese Veranstaltungen in diesem Jahr coronabedingt meist aus. Einige Schulen bieten statt dessen auf ihren Websites virtuelle Rundgänge an, die den Neuen schon einmal einen Eindruck geben können.</li>
<li>Falls Ihr Kind keine Kindergartenfreunde in der Klasse haben wird, können Sie in der Nachbarschaft nach potenziellen Klassenkameraden schauen. Fragen Sie ältere Schüler derselben Schule, ob Ihr Kind sich notfalls an sie wenden kann, das gibt ein sicheres Gefühl auf dem ­Pausenhof.</li>
<li>Überlegen Sie gemeinsam, wie der Tages­ablauf eines Schulkinds aussehen wird. Üben Sie das frühe Aufstehen und das rasche Anziehen. Planen Sie ausreichend Zeit zum Entspannen und fürs Toben ein. Die Hausaufgaben werden am Anfang höchstens 20 Minuten in Anspruch nehmen, später maximal eine Stunde. Falls das Kind in den Hort oder in die Mittagsbetreuung geht, klären Sie, wie dort die Abläufe geregelt sind.</li>
</ul>
<h4>Manches braucht einfach Zeit</h4>
<p>Doch wer sein Kind richtig auf die Schule vorbereiten möchte, sollte nicht nur auf die äußeren Rahmenbedingungen blicken. Kinder unterscheiden sich in vielen Fähigkeiten, die im Schulalltag wichtig sind. Dazu zählen vor allem die sprachliche Entwicklung und das Sozialverhalten sowie <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/handschrift-der-ganze-koerper-schreibt-mit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Grob- und Feinmotorik.</a> Hier können Kinder gleichen Alters sehr unterschiedlich weit entwickelt sein. Das ist meist kein großes Problem: Im Laufe des ersten Grundschuljahres nähern sich die Kinder in der Regel weitgehend an.</p>
<p><strong>Unser Schul-Fitness-Check unten gibt Eltern Hinweise, wo ihr Kind schon recht weit entwickelt ist und wo es noch etwss Zeit braucht:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

<p>Wenn Ihr Kind ein bestimmten Bereichen offenbar noch deutliche Defizite hat, sollten Eltern klären, ob medizinische Ursachen der Grund sein könnten. Wenn es undeutlich spricht, ist oft ein schlechtes Gehör schuld. Wenn es auffallend schnell müde wird, kann das an schlechten Augen liegen. Natürlich muss nicht jede Schwäche gleich therapiert werden. Meist reicht es völlig aus, dass die Eltern sich des Problems bewusst werden und ihrem Kind die notwendigen Anregungen oder Ruhephasen geben. Manchmal wirkt schon <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/7-einfache-tricks-die-den-schulalltag-erleichtern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weniger Stress und eine liebe­volle und dem Kind zugewandte Atmosphäre</a> Wunder.</p>
<h4>Vorschul-Drill schadet eher</h4>
<p>Jedenfalls kann man Entwicklung nicht erzwingen – deswegen ist Vorschul-Drill in den letzten Wochen vor der Einschulung eher kontraproduktiv. Kinder lernen nur nachhaltig, wenn sie mit dem Gelernten posi­tive Emotionen verbinden. Das heißt: Wenn Kinder selbst Lust ­haben, sich mit Schwungübungen und Ausmalen aufs Schreibenlernen einzustellen – wunderbar.</p>
<p>Falls ein Kind aber keine Lust auf Griffel hat, lernt es Feinmotorik auch, wenn es den Obstsalat selbst schnippeln darf. <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/handschrift-der-ganze-koerper-schreibt-mit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Toben und Klettern sind nicht nur gut für die Körperbeherrschung, sondern auch Futter fürs Hirn.</a> Und ein Lagerfeuer mit den Eltern kann bei den Kleinen mehr Interesse an physikalischen Prozessen auslösen als eine ­überfüllte Vorlesung an der Kinder-Uni.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><small><em><em>Richtig vorbereiten auf die Schule – Fotos: <a href="&quot;https://pixabay.com/users/klimkin-1298145">klimkin</a> und <a href="&quot;https://pixabay.com/users/ainuddinchalik-399889">Ainuddin Chalik</a> auf <a href="&quot;https://pixabay.com">Pixabay</a> Dieser Artikel wurde am 22.7.2021 erstellt und seither mehrfach aktualisiert. Das Datum oben bezieht sich auf die jüngste Aktualisierung.</em></em></small></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/richtig-vorbereiten-auf-die-schule/">Richtig vorbereiten auf die Schule</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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		<item>
		<title>Allgemeinwissen-Quiz für Profis – 17 Fragen für die Oberstufe</title>
		<link>https://www.magazin-schule.de/magazin/allgemeinwissen-quiz-fuer-profis-17-fragen-fuer-die-oberstufe/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Feb 2024 16:08:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer braucht heute noch ein Allgemeinwissen-Quiz? In Zeiten von Google und ChatGPT erscheinen die Erkenntnisse der Welt doch jederzeit verfügbar. Warum sollte man also sein Gehirn mit Dingen füllen, die eine KI besser weiß? Nun, in der Tat gibt es gute Gründe, sich ein stabiles [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer braucht heute noch ein Allgemeinwissen-Quiz? In Zeiten von Google und ChatGPT erscheinen die Erkenntnisse der Welt doch jederzeit verfügbar. Warum sollte man also sein Gehirn mit Dingen füllen, die eine KI besser weiß? Nun, in der Tat gibt es gute Gründe, sich ein stabiles Fundament an Wissen anzueignen. Das weiß sogar die Künstliche Intelligenz selbst, wie uns ChatGPT auf Nachfrage verraten hat:</p>
<p><em>&#8222;Allgemeinwissen bleibt auch in Zeiten fortschrittlicher KI wie mir von entscheidender Bedeutung. Zwar bietet die Verfügbarkeit von Informationen durch KI eine beispiellose Ressource, dennoch ist ein solides Fundament an Allgemeinwissen unverzichtbar.</em></p>
<p><em><strong>Erstens</strong> ermöglicht Allgemeinwissen ein gemeinsames Verständnis und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es dient als Basis für Kommunikation und Diskussionen, ermöglicht es Menschen, sich über verschiedenste Themen auszutauschen und einander besser zu verstehen. <strong>Zweitens</strong> bildet Allgemeinwissen die Grundlage für kritisches Denken und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu erfassen. Es ermöglicht es, Informationen zu hinterfragen, Quellen zu überprüfen und fundierte Entscheidungen zu treffen. <strong>Darüber hinaus</strong> ist Allgemeinwissen ein wichtiger Bestandteil persönlicher und beruflicher Entwicklung. Es trägt dazu bei, sich in unterschiedlichen Situationen zurechtzufinden, sich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen zu meistern.</em></p>
<p><em>Obwohl KI wie ich eine Fülle von Informationen bieten kann, bleibt Allgemeinwissen ein wertvolles Gut, das individuelle Entwicklung, gesellschaftlichen Austausch und kritisches Denken fördert. Es ist die Basis, auf der wir unser Verständnis der Welt aufbauen und uns als aktive Mitglieder der Gesellschaft engagieren können.&#8220;</em></p>
<h3>Auf Oberstufenniveau: das Allgemeinwissen-Quiz für Profis</h3>
<p>Diese Argumente können wir nur bestätigen. Und deshalb haben wir drei Allgemeinwissen-Quizze auf unterschiedlichen Niveaus zusammengestellt. Auf das Allgemeinwissen-Quiz für <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/allgemeinwissen-quiz-erster-teil-17-fragen-auf-fuenftklass-niveau/">Anfänger</a> (auf Grundschulniveau) und für <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/allgemeinwissen-quiz-fuer-fortgeschrittene-16-fragen-fuer-die-mittelstufe/">Fortgeschrittene</a> (für die Mittelstufe) folgt hier nun das schwierige Quiz für Profis. Hier müssen vermutlich auch die meisten Erwachsenen ihre grauen Zellen anstrengen.</p>
<p>Von Literatur über Wissenschaft bis hin zu Geschichte und Kultur: Dieses Quiz bietet insgesamt 17 Fragen, die Neugier wecken und den Geist anregen. Wir laden Sie ein, Ihr Wissen über historische Ereignisse zu vertiefen, sich in mathematischen Konzepten zu versuchen und Ihr Verständnis für kulturelle Phänomene zu erweitern. Ob Sie ein Geschichtskenner, ein Literaturliebhaber oder ein Wissenschaftsenthusiast sind – dieses Quiz bietet für jeden etwas.</p>
<p><strong>17 Fragen zum Allgemeinwissen für Profis – wie viele davon können Sie richtig beantworten?</strong> Probieren Sie es aus!</p>
<script>
                            if (window.qmn_quiz_data === undefined) {
                                    window.qmn_quiz_data = new Object();
                            }
                    </script><p>Du hast alle Versuche aufgebraucht.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Mehr Quiz</h3>
<p><strong>Puuh, das ist ganz schön schwer hier? </strong>Dann probieren Sie erst einmal das Allgemeinwissen-Quiz für Fortgeschrittene. <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/allgemeinwissen-quiz-fuer-fortgeschrittene-16-fragen-fuer-die-mittelstufe/"><strong>Hier entlang &gt;&gt;&gt;</strong></a></p>
<p><strong>Lieber doch ganz einfach anfangen?</strong> Dann ist unser Allgemeinwissen-Quiz für Anfänger das Richtige! <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/allgemeinwissen-quiz-erster-teil-17-fragen-auf-fuenftklass-niveau/"><strong>Hier entlang &gt;&gt;&gt;</strong></a></p>
<p><em><small>&#8222;Allgemeinwissen-Quiz für Profis&#8220; &#8211; Foto oben: <a href="https://pixabay.com/users/jeshoots-com-264599">Jan Vašek</a> auf <a href="&quot;https://pixabay.com">Pixabay</a><br />
</small></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.magazin-schule.de/magazin/allgemeinwissen-quiz-fuer-profis-17-fragen-fuer-die-oberstufe/">Allgemeinwissen-Quiz für Profis – 17 Fragen für die Oberstufe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.magazin-schule.de">Magazin SCHULE</a>.</p>
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