Kennen & Können

Effizienter Lernen

Neustart zweites Halbjahr: Wer sich jetzt richtig organisiert, hat bessere Chancen auf Erfolg. Eine Gebrauchsanleitung für Schüler und Eltern


Wer morgens nicht mitbekommt, wie die Klasse ein physikalisches Gesetz entwickelt oder worauf es bei einer Inhaltsangabe ankommt, muss am Nachmittag viel Energie und Zeit aufwenden, um seine Aufgaben zu lösen. Daher lautet die simpelste und zugleich effizienteste Lernstrategie: im Unterricht aufpassen! Wenn man schon in der Schule sitzen muss, kann man die Zeit auch gleich optimal nutzen. Sich auf den Unterricht zu konzentrieren fällt leichter, wenn Schüler ein paar Regeln befolgen.

Die UNTERRICHTSZEIT nutzen

Ausgeschlafen starten
Mitochondrium? Innertropische Konvergenzzone? Gebrochenrationale Funktionen? Um das zu kapieren, müssen Schüler hellwach sein. Also: abends früher ins Bett und morgens am besten zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule fahren.

Was stört das effektive Lernen? Mit dieser Checkliste finden Schüler es heraus!

Ablenkung vorbeugen
Der Sitzplatz neben dem Kumpel oder der besten Freundin muss nicht unbedingt der beste sein (Schwatzgefahr). Fensterplätze verleiten zum Tagträumen und die hinteren zum mentalen Totalausstieg. Nah genug am Lehrerpult und doch ohne Streberverdacht: ein Plätzchen in der zweiten Reihe. Handy und Co. gehören selbstverständlich ausgeschaltet in den Ranzen.

Konzentriert zuhören
Wer von einer Sache keinen blassen Schimmer hat, wird sich extrem schwertun, dem Unterricht zu folgen. Je größer das Vorwissen zu einem Thema, desto leichter fällt die Konzentration. Langfristig gilt es also, den Spieß umzudrehen: Besser, als den Stoff mühsam nachzuarbeiten, ist es, gut vorbereitet in den Unterricht zu gehen.

Mitmachen
Mitarbeit wird mit guten mündlichen Noten belohnt und beugt gedanklichem Abschweifen vor. Wie aktive Beteiligung aussieht? Sich auf Fragen des Lehrers melden bzw. den Unterricht mit eigenen Gedanken, Perspektiven, Nachfragen bereichern. Vorsicht: nicht übertreiben. Dauerkommentatoren gelten als Nervensägen.

Notizen anfertigen
Kernaussagen mitschreiben und kennzeichnen, zum Beispiel mit einem Ausrufezeichen. Unklares und Missverständliches notieren, mit Fragezeichen markieren und später ggf. klären.



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