Kennen & Können

Vokabeln spielend lernen

Vokabeln lernen kann echt nerven. Diese Spiele halten auch jene bei Laune, die ungern in den Zettelkasten gucken: "Let's play!"


1 Vokabel-Tabu (ab vier Spieler)

Gebraucht werden: Uhr, ein blickdichter Beutel und kleine Zettel
Jeder Spieler erhält drei Zettel und notiert darauf je zwei Begriffe: entweder zwei Prominente, zwei allen Spielern bekannte Freunde, zwei Tiere, Gegenstände oder Tätigkeiten. Die Zettel gibt man in den Beutel und bildet gleich starke Teams. Nun zieht ein Spieler einen Zettel und erklärt innerhalb einer Minute die beiden Begriffe darauf in der vereinbarten Fremdsprache seinen Teammitgliedern, ohne die Begriffe selbst zu verwenden. Errät die Gruppe beide Begriffe, behält sie den Zettel und der Spieler darf einen weiteren ziehen. Falls nicht oder verwendet der Erklärer ein deutsches Wort, geht der Zettel zurück in den Beutel und die nächste Gruppe ist dran. Es gewinnt das Team mit den meisten Zetteln.

 

2 Vokabelkette (beliebig viele Spieler)

Gebraucht wird: eine Uhr
Der erste Spieler nennt einen fremdsprachigen Begriff. Der nächste Mitspieler muss den letzten Buchstaben dieses Wortes als Anfangsbuchstabe für das nächste Wort verwenden. Dafür hat er zehn Sekunden Zeit. Innerhalb einer Runde darf sich kein Begriff wiederholen. Fällt einem Spieler kein neues Wort ein, scheidet er aus.

 

3 Scrabble mit Wörterbuch (ab zwei Spieler)

Gebraucht werden: ein Scrabble-Spiel, ein Wörterbuch (nur eines!)
Gespielt wird nach Scrabble-Regeln mit Wörtern in der gewünschten Fremdsprache. Im Wörterbuch darf immer der Spieler herumblättern, der als Nächstes dran sein wird. Sobald er tatsächlich dran ist, muss er das Buch weitergeben. Dadurch lohnt es sich, schnell Wörter zu legen, damit der Nachbar nicht zu lange im Wörterbuch stöbern kann. Andererseits lernen die Spieler schnell zu blättern und gut zu überlegen, wonach sie suchen: nach dem nächs­ten Wort oder schon mal nach einer Idee, schwierige Buchstaben unterzubringen.

 

4 Geschichten erzählen für Fortgeschrittene (beliebig viele Spieler)

Gebraucht wird: eine Uhr
Ein Mitspieler beginnt eine beliebige Geschichte mit einem einfachen Satz. Diese wird nun reihum forterzählt: Jeder Mitspieler hat 20 Sekunden Zeit, einen weiteren Satz hinzuzufügen. Wer innerhalb dieser Zeit keinen vollständigen Satz erzählen kann oder ein deutsches Wort einfügt, scheidet aus. Wer bis zuletzt übrig bleibt, hat gewonnen.

 

5 Reisevokabel-Bingo ­(beliebig viele Mitreisende)

Gebraucht wird: Reiseführer ­mit kleinem Sprachführerteil; Stifte und Zettel
Der Sprachteil des Reiseführers kommt aufgeschlagen zwischen die Mitspieler auf den Tisch im Bahn­abteil oder die Rückbank des Autos. Nun schaut jeder aus dem Fenster und sucht nach Gegenständen, die im Sprachführer verzeichnet sind. Ist ein Spieler fündig geworden, ruft  er den Begriff laut aus (z. B. „Vélo!“ für Fahrrad) und notiert sich das Wort. Wer als Erster zehn Wörter auf seinem Zettel hat, gewinnt.

 

6 Lexikon-Spiel auf Ausländisch (ab vier Spieler)

Gebraucht werden: Wörterbuch, Spielfiguren, Stifte und Papier
Auf ein großes Blatt in der Tischmitte wird für jeden Spieler ein durchbuchstabiertes Feld gemalt. Der Spielrundenleiter liest aus dem Wörterbuch einen schwierigen Begriff vor (z. B. „wick“) und notiert die Übersetzung auf seinem Zettel („Docht“). Nun notiert jeder Mitspieler auf seinem Zettel einen Übersetzungsvorschlag (z. B. „Wickinger“, „Halsbonbon“ o. Ä.). Der Spielrundenleiter buchstabiert die Zettel durch und liest die Übersetzungen in beliebiger Reihe vor. Nun raten alle Mitspieler, außer dem Spielrundenleiter, welche Antwort richtig war und setzen ihre Spielfigur auf das entsprechende Buchstabenfeld in der Spielfeldmitte. Wer mit seiner Spielfigur auf der richtigen Übersetzung steht, bekommt dafür einen Punkt. Wer umgekehrt einen oder mehrere Mitspieler mit seiner Übersetzung in die Irre geführt hat, bekommt zudem für jede Spiel­figur, die auf sein Feld gestellt wurde, zwei Punkte. Dann wechselt die Spielrunden­leitung zum nächsten Spieler.



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